Magdeburg l Im Kellerduell der Sachsen-Anhalt-Liga der Männer zwischen den bis dahin punktlosen Mannschaften des Post SV und des HSV Magdeburg setzten sich die Gäste mit 32:26 (16:10) durch, verbesserten sich auf den elften Rang, während die Postler Schlusslicht bleiben.

Pünktlich zum Stadtderby konnte HSV–Neuzugang Maximilian Wasielewski auflaufen, der bis vor kurzem in Dessau in der zweiten Bundesliga agierte. Davon ließen sich die jungen Postler, auch selbst verstärkt durch die Neuzugänge Finn Bernhagen und Philipp Hügen, jedoch nicht entmutigen und starteten gut in die Partie. Diszipliniert und konzentriert wurden die Angriffe zu Beginn abgeschlossen. Marc Preuß im Tor komplettierte durch seine Leistung auch das erstmals in dieser Saison bessere Deckungsverhalten. So stand es in der zwölften Minute 4:4, bevor der HSV durch vergebene Würfe der Heim-Sieben und einen nicht genutzten Siebenmeter binnen vier Minuten auf 8:4 erhöhen konnte (16. Minute).

Bis zur 25. Minute blieb der Post SV in Schlagdistanz (9:12), jedoch vergab die Daum-Sieben bis zur Halbzeitpause wieder beste Möglichkeiten, so dass es mit einem 10:16-Rückstand in die Kabinen ging. Doch noch wollte sich die Gastgeber nicht geschlagen geben. Die Postler kämpften, wurden belohnt und kamen bis zur 40. Minute wieder auf 18:21 heran. Mehrfach bestand die Möglichkeit, den Abstand bis auf drei Tore zu verringern, doch zu ungestüm und überhastet wurden die Chancen liegengelassen.

Der HSV konnte dank der Erfahrung seiner Routiniers und des starken Neuzugangs Maximilian Wasielewski, der in dieser Phase sieben seiner zehn Tore warf, die Halbzeitführung von sechs Toren auch am Ende mit dem 32:26-Endstand bestätigen.

Trotz der letztlich klaren Niederlage konnten der jungen Post-Truppe durchaus schöne Spielzüge attestiert werden. Allerdings ließ die Torwurfeffektivität (50 Prozent) der Postler letztlich zu wünschen übrig.

 

Post: Preuß, Bauske, Strauß – Meister, Kort, Schmidt 1, Hügen 2, Zunkel, Häberer 9, Jemric 1, Sülflow 4, Demir 1, Bernhagen 7, Seel 1

HSV Magdeburg: Baum, Wiesner – Schulz 2, Krüger 1, M. Wasielewski 10, A. Jahns 3, Bode, Marquardt, Pakulat, M. Jahns 10, Müller, Zimonczyk 4, Ebert 2