Magdeburg l In einer Woche, am 24. August, legen die SCM-Youngsters wieder richtig los. Dann empfangen die Magdeburger in der 3. Liga Nord-Ost die HSG Ostsee zum Punktspielauftakt.

Oskar Schöll, der bei der SCM-Zweiten auf der Rückraum Mitte spielt, fiebert dem scharfen Start schon sehnsüchtig entgegen. Endlich konnte der Sportgymnasiast, der im kommenden Jahr sein Abitur machen will, eine komplette Saisonvorbereitung schmerzfrei mitmachen.

Das letzte Jahr war doof

„Das letzte Jahr war schon ein bisschen doof. Ich war ein halbes Jahr raus gewesen, bin erst mitten in der Saison eingestiegen“, blickt der aus Niederndodeleben stammende Nachwuchshandballer auf die vergangene Seuchensaison zurück.

Grund für den langen Ausfall war ein Bizepssehnenanriss in der Schulter. Das Malheur passierte bereits im Frühjahr 2018, als ihn sein Gegenspieler im Meisterschaftsspiel der A-Jugend beim VfL Gummersbach in den Wurfarm griff. Der Griff hatte fatale Folgen.

„Nachdem ich in der vergangenen Rückrunde nur zu einigen Einsätzen in der A-Jugend und bei den Youngsters kam, habe ich jetzt ein gutes Gefühl. Es tut nichts mehr weh“, wünscht sich der Regisseur eine möglichst verletzungsfreie neue Saison.

Radic richtet auf

Anteil am sportlichen Neustart hat auch Youngsters-Coach Vanja Radic. „Der Trainer hat es durch Einzelgespräche geschafft, dass ich wieder voll motiviert bin und neu angreifen möchte“, sagt Oskar Schöll, der die Saisonvorbereitung unter Radic und Co-Trainer Frank Munter als „abwechslungsreich, intensiv und hart“ bezeichnet.

In seinem ersten Männerjahr muss sich Schöll mit Neuzugang Vincent Kroll auseinandersetzen. Der spielt auf der gleichen Position, ist aktuell an der Schulter verletzt, Diag-nose offen. „Wie pushen uns gegenseitig, der Konkurrenzkampf tut uns beiden gut“, sagt Schöll. Am Sonnabend  beim Turnier in Leipzig muss er in den Gruppenspielen gegen Hoyerswerda und Bad Neustadt allein auf der Rückraummitte klarkommen, kann sich dem Coach zeigen.