Magdeburg l Die Männer des USC haben sich im ersten Saison-Heimspiel am Sonntag mit 3:1 (-28, 24, 22, 16) gegen die SG Prieros/Königswusterhausen durchgesetzt. Mit druckvollen Aufschlägen sorgten die Gastgeber im ersten Satz früh für eine deutliche Führung (11:5). Doch im weiteren Spielverlauf entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das letztlich an die Gäste aus dem Brandenburgischen ging (28:30).

Auch Durchgang zwei war ein offener Schlagabtausch. Sah es beim 23:24 noch nach einem weiteren Satzverlust aus, war es Kapitän Lorenz Teege, der Verantwortung übernahm und sein Team noch zum 26:24 führte. Im dritten Durchgang punktete Christoph Liebsch – späterer zum „Wertvollsten Spieler“ (MVP) gewählt – mit dem schnellen Ball durch die Mitte erfolgreich. Zur Crunch-Time wackelte dann zwar die Annahme, aber Fehler der Gäste verhalfen zum Satzgewinn (25:22).

Jugendspieler Lübke übezeugt

Fabian Lübke sorgte im vierten Satz mit einer Aufschlagserie für einen 15:6-Vorsprung. Eine Führung, die der USC letztlich deutlich über die Zeit bringen konnte. 25:16 hieß es am Ende.

„Wir brauchten zwei Sätze, um die erwartet unbequemen Gäste in den Griff zu bekommen. Erst als wir uns mehr und mehr an das taktische Konzept hielten und mit dem Aufschlag erfolgreicher waren, konnten wir uns durchsetzen“, haderte USC-Coach Marko Schulz.

USC: Murra, Ihle, Heidecke, Lübke, Kusnezov, Röske, Kirst, Teege, Liebsch, Buziakovski, Spiegel

Die USC-Frauen setzten sich ungefährdet gegen Mitaufsteiger Berlin Brandenburger SC III mit 3:0 (18, 17, 18) durch.

Mutzek die gute Seele

Für die Elbestädterinnen um Spielführerin Melanie Baake ist der Klassenerhalt oberstes Saisonziel. Dabei soll Antje Mutzeck nach ihrer Rückkehr aus der Babypause für Trainerin Anja Bechmann auch künftig wieder die „Seele“ der Mannschaft sein.

USC: Drechsler, Kriebitzsch, Polter, Slabon, Baake, Kratzsch, Schirrmann, Recke, Bialek, Borchardt, Stößel, Mutzeck, Simon, Lindner

WSG Reform muss kämpfen

Ohne die etatmäßigen Mittelblockerinnen Maria Krebs (verletzt) und Isabel Arndt (Urlaub) hatten die Frauen der WSG Reform im Spiel beim TSV Spandau eine harte Nuss zu knacken, kamen aber zu einem schwer erkämpften 3:2 (-23, 21, -12, 16, 13)-Erfolg. Nach einem 1:2-Satzrückstand kam die WSG dank einer Aufschlagserie von Sarah Schulz, die später vom gegnerischen Trainer als MVP benannt wurde, in Führung, die zum 15:6 ausgebaut wurde.

Der notwendige Tiebreak war umkämpft. Nach einem 4:7-Rückstand glich die WSG zum 10:10 aus. Doch auch Matchbälle beim 14:11 reichten zunächst nicht. Am Ende hieß es aber 15:13.

WSG Reform: Schulz, Dreher, Ohle, Grenzau, Lieberenz, Pulver, Timme, Wieczorek