Regionalliga aktuell

Während die Frauen und Männer der WSG Reform an diesem Wochenende in ihren Regionalligen jeweils spielfrei sind, müssen die Frauen des USC heute am späten Nachmittag beim VC Blau-Weiß Brandenburg Farbe bekennen. Ab 17 Uhr werden die Elbestädterinnen, die nach Aussage von Trainerin Anja Bechmann „mit personell dezimiertem Kader anreisen“, beim Rangsiebenten alles geben.

Für die Männer der WSG Reform geht es am 23. Februar beim MSV Zossen weiter. Die WSG-Frauen treten bereits einen Tag früher wieder an das Netz, spielen am 22. Februar bei der zweiten Mannschaft des SC Potsdam.

Magdeburg (vs/su) l Viel Zeit zur Freude nach dem gutklassigen und emotionalen 3:2-Erfolg im Landesderby über den Ligazweiten PSV Dessau hatten die USC-Cracks nicht. Schon ruft am Sonntag ab 15 Uhr beim SV Schulzendorf die nächste schwere Aufgabe.

„Das ist wieder so ein Spiel, in dem wir alles geben müssen, um eine Chance auf Punkte zu haben“, sieht USC-Trainer Marko Schulz die anstehende Auswärtshürde.

Gastgeber hat bereits mehrfach überrascht

Der Gastgeber, Aufsteiger und Tabellennachbar des USC, hat sich unter den Top-Fünf der Liga etabliert. Bereits mehrfach konnte das Team, wie gegen die Dessauer, mit überraschenden Siegen aufhorchen lassen.

Zudem zeigte sich der Neuling in Magdeburg im Hinspiel ebenfalls von seiner besten Seite, führte bereits mit 2:0-Sätzen. Doch letztlich setzten sich die „Studenten“ noch mit 3:2 durch. „Da hat Schulzendorf eine ordentliche Duftmarke hinterlassen“, blickt Schulz zurück. „Wir haben jedenfalls gehörigen sportlichen Respekt vor der Mannschaft.“

USC will sich auf Rang drei festsetzen

Punkte oder gar ein Sieg sind das Ziel der Magdeburger, die sich auf Rang drei etablieren wollen. Dabei soll zum einen der Abstand zu den Verfolgern Schulzendorf und Prieros gehalten oder vergrößert sowie der Rückstand auf den Rangzweiten Dessau verkürzt werden.

So wiegt es umso schwerer, dass am Sonntag neben dem verletzten Marti Wolff auch Mittelblocker Bennet Drebenstedt und Außenangreifer Christoph Liebsch aus privaten Gründen fehlen werden.

Trainer ist guter Dinge

„Wir werden sicher nicht so viele Wechseloptionen haben wie in den vergangenen Spielen. Aber so rücken andere Akteure in den Fokus. Ich bin jedenfalls guter Dinge, dass wir etwas Zählbares mitbringen“, so Schulz abschließend.