Magdeburg (vs/hm) l Das Hinspiel Anfang November 2018 konnten die USC-Frauen im Duell der Aufsteiger deutlich mit 3:0 (22, 14, 23) für sich entscheiden. Melanie Polter im ersten Satz und Pia Stodal im zweiten Satz sorgten mit ihren erfolgreichen Aufschlagserien für beruhigende Führungen der Gäste. Lediglich im dritten Durchgang schien sich das Blatt zu wenden, führte die WSG bereits mit 11:1. Doch das Team von USC-Trainerin Anja Bechmann bewies Nervenstärke, glich beim 17:17 aus und kam noch zum 3:0-Satzerfolg, während WSG-Coach Frank Weißleder der vergebenen Chance nachtrauerte.

Derby ist Nervensache

Am Sonntag kommt es ab 12 Uhr in der Campushalle 3 zum Rückspiel. Auch das möchte der USC um Spielführerin Melanie Baake vor heimischer Kulisse natürlich erneut für sich entscheiden. Doch in einem stadtinternen Duell kann bekanntlich alles passieren. „In so einem Derby gilt es, die Nerven zu behalten. Mental waren wir auf der Höhe und konnten unsere Stärken gut ausspielen“, erklärte USC-Spielführerin Baake unmittelbar nach dem Hinspielerfolg, hofft, diesen nun am Sonntag in eigener Halle wiederholen zu können.

Ab 15 Uhr begrüßt dann das Männer-Team des USC um Kapitän Lorenz Teege den MTV Mariendorf. Die Berliner sind momentan auf dem vorletzten Tabellenplatz angesiedelt. Aus 16 Spielen konnten lediglich zehn Zähler verbucht werden. Anders sieht es bei den Elbestädtern aus. Zuletzt gewannen sie im Spitzenspiel gegen Spandau und festigten damit den dritten Rang. Mit 34 Tabellenpunkten gehen die USC-Herren damit als klarer Favorit in die Partie.

Coach fordert Konsequenz

Trainer Marko Schulz formulierte als Vorgabe an seine Schützlinge: „Das Spiel gegen den MTV Mariendorf muss ähnlich konsequent angegangen werden wie gegen jeden anderen auch. Die Tabellensituation zeigt deutlich, dass es sich für uns um ein Pflichtspiel handelt, wenn wir denn den Anschluss nach ganz oben nicht verlieren wollen.“

Ein Pflichtspiel, das Punkte einbringen soll, damit der Abstand nach oben nicht zu groß wird und es immer noch eine Option in Richtung Dritte Liga geben kann.

Die Elbestädter wollen sich diese Möglichkeit offenhalten und gehen hochmotiviert in die Partie. Dabei kann Coach Schulz auf einen stabilen Kader setzen. Zwar gab es einige krankheits- und urlaubsbedingte Trainingsausfälle, aber mit Lukas Murra kann man am Sonntag vielleicht schon einen Spieler nach längerem Auslandsaufenthalt begrüßen.