Hötensleber l Die Elf von Trainer Matthias Brömse stellte sich der Herausforderung, gewinnen zu müssen, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Die Gäste hatten die Pokalniederlage vom Mittwoch zu verdauen, aber dieser Brocken war wohl doch zu groß für sie.

Die Hötensleber suchten sofort die Offensive. Sicher, es gelang nicht alles, aber der Wille war klar zu erkennen. Die größeren Spielanteile lagen auf der Seite des SVH. Die Oschersleber setzten nur sporadisch einige Nadelstiche, ohne dabei große Torgefahr zu erzielen. Folgerichtig fiel der Führungstreffer durch den sehr agilen Andreas Meßner (26. Minute).

Klare Aktionen fehlten

Im folgenden Abschnitt wurde die Begegnung diffuser. Klare Aktionen in der Defensive fehlten und der Ausgleich per Eigentor von Carl Rudloff in der 36. Minute war ein Beleg dafür. Danach brachten beide Teams nicht mehr viel auf dem Rasen zustande. Die Halbzeitpause war notwendig, die Übungsleiter gefordert. Es musste neu justiert werden.

Verletzungsbedingt mussten die Gastgeber wechseln und die Grundausrichtung wurde offensiver, denn ein Sieg sollte erzwungen werden. In der 51. Minute räumte OSC-Keeper Philipp Ucke den Hötensleber Angreifer ab: Pfiff – Gelbe Karte – Strafstoß. Winkler ließ sich diese Chance zur abermaligen Führung nicht entgehen.

Peine muss ins Krankenhaus

In den folgenden Minuten wurde es auf dem Platz etwas lauter und auch härter. Schiedsrichter Hösel löste seine Aufgabe aber souverän. In dieser Phase waren nun auch die Torleute gefordert, sie konnten sich auszeichnen. Eine Schrecksekunde folgte in der 82. Minute: Hötenslebens Michael Peine blieb nach einem Zusammenstoß mit einer Kopfverletzung liegen. Nach der Behandlung auf dem Spielfeld und der folgenden Auswechslung wurde er zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus gebracht. Am späten Abend kam dann die Entwarnung, außer einigen nötigen Stichen konnten keine weiteren Verletzungen festgestellt werden. Der Verein wünscht ihm gute Besserung und die baldige Rückkehr auf den Rasen.

Kai Schmiede sicherte in der 89. Minute mit seinem Treffer den Heimsieg ab. Der SV Hötensleben hat damit seine Zielstellung erfüllt, die Hoffnung lebt weiter.

Statistik

SV Hötensleben: Daniel Urban, Michael Peine (82. Jean-Luc Socola), Steffen Zacher, Patrick Hartmann, Steven Rzehaczek, Fabian Kittel, Carl Rudloff, Alexander Thielecke (46. Tobias Kittel), Andreas Meßner, Dustin Brömse, Ricardo Winkler (90. Sebastian Burchhardt)

Oscherslebener SC: Philipp Ucke, Nils Brunner, Christian Rasch, Steffen Wegener, Manuel Zabel, Siezar Abdullah (70. Christian Dannenberg), Julius-Gero Modler, Magnus Westphal, Peter Jordan, Adrian Fahr (27. Floralb Daxha), Benjamin Rode

Tore: 1:0 Andreas Meßner (26.), 1:1 Carl Rudloff (36. ET), 2:1 Ricardo Winkler (52.), 3:1 Kai Schmiede (89.); Schiedsrichter: Florian Hösel (Magdeburg);

Zuschauer: 71