Oschersleben l Die Bodestädter belegen hinter Stahl Thale und dem Ummendorfer SV den dritten Tabellenplatz, den sie auch schon am Ende der Saison 2017/18 inne hatten.

„Ich bin sehr zufrieden. Wir sind die einzige Mannschaft, die den Ummendorfer SV geschlagen hat, stehen nur sechs Punkte hinter dem Tabellenführer und haben dabei sogar noch Punkte in Thale und gegen Schlanstedt liegen gelassen“, zieht Thomas Klare Bilanz und spricht dabei gleich das Highlight der Hinrunde an.

Highlight gegen den Ummendorfer SV

Ein Elfmeter in der letzten Minute bescherte den Oscherslebern Mitte September einen 2:1-Erfolg gegen den Staffelfavoriten. „In der ersten Halbzeit haben wir nicht so dagegen gehalten, aber in der zweiten haben wir den USV richtig gut bespielt und das, wenn man die Namen dort und dann bei uns sieht. Das war überragend“, denkt der OSC-Coach gern zurück.

Nur eine Woche später, gegen Spitzenreiter Stahl Thale, folgte allerdings eine knappe 2:1-Auswärtsniederlage und Ende September (1:3 gegen Olympia Schlanstedt) und Ende Oktober (5:2 beim Haldensleber SC II) gab es die bisherigen Tiefpunkte der Saison. „Ich dachte vor diesen Spielen, wir wären schon weiter. Aber da sieht man dann mal, was passiert, wenn Raschi (Christian Rasch; Anm. d. Red.) nicht dabei ist. Er ist einfach eine absolute Führungsfigur bei uns. Wie wichtig er ist, merkt man, wenn er fehlt“, weiß Klare, was er an seinem Routinier hat, und führt fort: „In Haldensleben haben wir dann auch einfach zu kompliziert gespielt, einfache Fehler gemacht und uns auskontern lassen. Das darf uns als Team mit Erfahrung eigentlich nicht passieren.“

Kader bleibt ohne Veränderung

Personelle Veränderungen wird es in der Winterpause beim Oscherslebener SC nicht geben. „Ich bin zufrieden mit dem Kader. Einzig negativer Punkt ist, dass sich Alex Guhl das Kreuzband gerissen hat. Die OP ist zwar gut gelaufen, aber er wird erst zur neuen Saison wieder da sein. Wir halten jetzt zu ihm“, so der Oschersleber Coach.

Leistung bestätigen

Ziel in der Rückrunde ist es, die Leistung der Hinrunde zu bestätigen. „Ich bin der Meinung, dass wir da hin gehören“, findet Klare. Erschwert wird die Aufgabe aber durch die ungünstigen Trainingsbedingungen in der Bodestadt. Klare: „Die Hallensituation ist eine Katastrophe. Wir haben nur eine Hallenzeit in der kleinen Jahnhalle. Der Schotterplatz ist wegen Eis nicht bespielbar. Aktuell können wir nur laufen und ein paar Kräftigungsübungen machen. Das ist nicht zufriedenstellend.“

Neben dem Erfolg in der Liga hat der OSC in diesem Jahr auch noch ein anderes großes Ziel: den Kreispokal. Bis ins Halbfinale hat es die Mannschaft bereits geschafft, so dass sie weiter vom „Finale dahoam“ träumen darf.