Oschersleben l Sowohl die Gastgeber als auch die angereisten Winninger können nach einer Partie, in der jedes Team jeweils eine Halbzeit dominierte, mit dem Ergebnis zufrieden sein.

„Wir hatten eine super Mannschaft zusammen, die motiviert war und trotz der stürmischen Bedingungen einige Möglichkeiten herausgespielt hat. Leider fehlten dann Genauigkeit und Ruhe, um ein Tor zu erzielen“, berichtet Oscherslebens Co-Trainer Stefan Paulinski.

OSC mit Vorteilen in erster Halbzeit

Mit dem Wind im Rücken bestimmten die Gastgeber den ersten Durchgang. Eine sehr gute Torchance bot sich in der 28. Minute: Adrian Fahr verlor zunächst den Ball in der Offensivbewegung, setzte aber sofort nach und half, ihn zurückzuerobern. Julius-Gero Modler legte dann stark auf Martin Wulf ab, dessen Abschluss Robert Schmidt nicht festhalten konnte. Der Ball sprang an den Innenpfosten und erst im Nachfassen hatte der Eintracht-Keeper ihn sicher. Nur zwei Minuten später vergab Christian Dannenberg eine weitere Tormöglichkeit. „Unsere Spieler haben vorbildlich gearbeitet. Winningen hat uns von Anfang an zugestellt, um unser Aufbauspiel gleich zu unterbinden. Dennoch hatte die Mannschaft öfter den Mut, flach herauszuspielen, was mit dem Wind im Rücken auch geglückt ist“, lobt Paulinski.

Nach dem Seitenwechsel verbuchte Winningen dann Vorteile. Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden, ergaben sich jedoch für die Eintracht erst in der Schlussphase. Dräger, Doil, Fahr, Röper, Winterberg, Rothämel, Dolle und Brunner warfen jedoch alles rein, um dies zu verhindern.

Spiel mit zwei verschiedenen Halbzeiten

„Ein großes Kompliment an die ganze Mannschaft für die geleistete Defensivarbeit“, sprach der Oschersleber Co-Trainer deshalb aus und resümierte: „Am Ende des Tages sind wir mit dem Punktgewinn in dem Fall zufrieden. Es war in der ersten Halbzeit mehr für uns drin, in der zweiten für die Winninger.“

Sein Blick voraus: „Am nächsten Sonntag steht das Derby bei Germania Wulferstedt an. Darauf liegt unter der Woche die Konzentration. Wir werden sicherlich mit der ein oder anderen Umstellung, aber auch mit Mut und Selbstbewusstsein in das Spiel gehen und trauen uns eine Partie auf Augenhöhe zu.“

Statistik

Oscherslebener SC: Martin Rothämel, Daniel Dräger, Franz Doil, Martin Wulf, Nils Brunner, Sebastian Dolle, Tommy Winterberg, Marvin Röper, Julius-Gero Modler (70. Steffen Wegener), Christian Dannenberg, Adrian Fahr

SSV Eintracht Winningen: Robert Schmidt, Rachid Lammert, Ernesto Silva, Thomas Hauschild (60. Chris Tim Linow), Sebastian Stosch, Chris Römmert, Tino Falke, Normen Schmidt (80. Mathias Möller), Tobias Schulze, Felix Pilgrim (46. Max Werner), Lukas Möller

Tore: Fehlanzeige

Schiedsrichter: Roland Hiersemann

Zuschauer: 40