Gardelegen l Und „souverän“ ist fast noch untertrieben. Praktisch konkurrenzlos stiefelten die Scheinert & Co. durch das Turnier, fertigten ihre Gegner reihenweise ab und führten sie teilweise mit tollem Hallenfußball vor. Alle anderen Teams blieben vieles schuldig und konnten das hohe Niveau der ersten Mannschaft des Gastgebers nicht einmal ansatzweise halten. Während der SSV I mit einer blütenweißen Weste als Gruppensieger aus der Vorrundengruppe A hervorging (drei Siege, 19:1-Tore), folgte Eintracht Salzwedel als Zweiter ins Halbfinale.

Finalspiele ebenfalls klare Angelegenheiten

In Staffel B gelang das Gruppensieger TuS Schwarz-Weiß Bismark und dem SV Eintracht Lüderitz. In den folgenden Halbfinalspielen setzte sich der SSV I glasklar mit 7:1 gegen Lüderitz durch, während sich der TuS Bismark und Eintracht Salzwedel einen beherzten Kampf lieferten, den die Bismarker schlussendlich kurz vor dem Ende mit 3:2 für sich entscheiden konnten.

Das wars dann aber auch mit der Spannung in der „Willi-Friedrichs-Halle“. Nur noch im Platzierungsspiel kam ein Hauch davon auf, wobei die zweite Mannschaft des SSV den FCO mit 1:0 besiegen konnte. Jävenitz sicherte sich dagegen mit einem deutlichen 5:1 gegen Post Stendal Rang fünf.

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Im kleinen Finale ließen die Jeetzestädter nichts anbrennen und fertigten den SV Eintracht Lüderitz mit 9:2 ab. Genauso „langweilig“ verlief das Finale, dass der SV I souverän mit 8:2 gegen den TuS Bismark gewinnen konnte. Nur einige schöne Spielzüge des SSV und kleinere Tricks ließen die zahlreichen Zuschauer mit den Zungen schnalzen und zu anhaltendem Applaus hinreißen.

Zum besten Spieler wurde Salzwedels Daniel Stehr und zum besten Keeper Stendals Philipp Möller gewählt. Die meisten Treffer im Turnier erzielte der Salzwedeler Fridolin Hamann (9 Tore).