Gardelegen l Im Finale setzten sich die Altmärker nach Neunmeterschießen gegen den Haldensleber SC durch. Der SSV 80 Gardelegen I setzte sich im „kleinen Finale“ ebenfalls durch. Gegen den Osterburger FC feierte der Gastgeber einen 4:0-Erfolg und schnappte sich die Bronze-Medaille.

Funk als bester Spieler ausgezeichnet

Besser hätte es für die Vertreter der Altmark West nicht laufen können. Der FC Jübar/Bornsen sicherte sich nicht nur den Sieg, sondern räumte in Gestalt von Nico Funk auch bei den Einzelauszeichnungen ab. Funk wurde von den Trainern zum besten Spieler gewählt und setzte sich im Kampf um die Torjägerkrone im Penalty-Schießen gegen David Scheinert durch.

Scheinert verpasste dagegen nicht nur die Torjägerkrone im spannenden Penalty-Schießen, sondern zugleich das Finale. Im Halbfinale gegen den Haldensleber SC vergaben die Gastgeber zahlreiche Chancen. Haldenslebens Torhüter glänzte in der SSV-Drangperiode mit starken Paraden auf der Linie und rettete den 4:3-Sieg über die Ziellinie.

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Im zweiten Halbfinale setzte sich der FC Jübar/Bornsen gegen den Osterburger FC durch. Deutlicher und souveräner zeigte sich die Mannschaft um Ausnahmekönner Nico Funk. Mit 4:0 wurde Osterburg vom Platz gefegt. Nach nur zwei Minuten befanden sich die Westaltmärker gegen die Ostaltmärker auf Kurs in Richtung Finale. Hervorragende Bälle in die Tiefe und eine präzise Schusstechnik reichten, um alles klar zu machen.

Funk überzeugt gegen den OFC

Nico Funk zeigte bereits gegen desillusionierte Osterburger, weshalb die Wahl zum besten Spieler des Turniers nur auf ihn fallen konnte. Der FC Jübar/Bornsen hatte wenig Mühe mit dem Gegner aus der Altmark-Ost und zauberte sich für das Finale warm. Torwart Joel Fäseke der wenig Bälle auf sein Gehäuse bekam, wurde selten geprüft, konnte sich allerdings bei den wenigen Chancen der Osterburger auszeichnen. Mit starkem Spiel im Eins-gegen-Eins und sehenswerten Paraden, gab er ebenfalls eine Bewerbung zum besten Keeper des Turniers ab. Die Null blieb hinten allerdings nicht stehen.

Vier Minuten vor Schluss gelang den Osterburgern zumindest der Anschluss. Die Antwort folgte mit dem 5:1 für Jübar/Bornsen prompt. Das zweite Tor für den Landesliga-Konkurrenten kurz vor Schluss zum 2:5, blieb lediglich Ergebniskosmetik.

Bevor das Finale stattfinden konnte, wurden die Neunmeterschießen um die hinteren Platzierungen ausgetragen. Blau-Weiß-Kakerbeck, das in der Liga außer Konkurrenz spielt und bereits mit großem Vorsprung die Kreisliga anführt, wurde in der Halle auf höherem Niveau gefordert. Die Mannschaft von Bernhard Frankhänel belegte nach Neunmeterschießen am Ende Platz acht. Die SG Potzehne musste ebenfalls in die Platzierungsschießen und schaffte Platz fünf. Torwart Finn Bachem erhielt nach dem Turnier die Auszeichnung zum besten Torhüter.

Spiel um Platz drei

Im Spiel um Platz drei zwischen dem SSV Gardelegen und dem Osterburger FC, ging der SSV früh in Führung. Während den Osterburgern die Luft ausging, zeigte der SSV Willen. Die Rolandstädter wollten sich mit einer gebührenden Leistung vom Heim-Publikum verabschieden. Das zweite und dritte Tor gegen eine wacklige Defensive aus Osterburg fiel zu einfach. Am Ende gelang dem Gastgeber ein ungefährdeter 4:0-Sieg gegen die überforderten Blauen-Weißen. Nachdem der SSV gegen Haldensleben noch zu viele Chancen hat liegen lassen, glückte mit dem 4:0 die Befreiung.

Finale

Das Finale begann für Jübar dagegen nicht nach Plan. Haldensleben ging früh in Führung. Doch vier Minuten vor Schluss gelang Jübar der Ausgleich durch das siebte Turniertor von Nico Funk. In einer zähen Partie, in der die Haldensleber die Räume sehr geschickt schlossen, antwortete der HFC noch in der selben Minute mit der erneuten Führung durch Laurin Mathis. Der Defensiv-Verbund der Blau-Gelben wurde danach dennoch überwunden. Das 2:2 viel 20 Sekunden vor Schluss erneut durch Funk.

Die Entscheidung musste damit vom Punkt her. Jübar blieb dabei das Nerven stärkere Team und packte den Erfolg per Neunerschießen. Nach dem Finale erhielten die Westaltmärker nicht nur Glückwünsche, sondern auch die begehrte Trophäe. Mit dem Umzüge-Hempel-Cup startete der Landesligist FC Jübar/Bornsen hervorragend ins neue Jahr und darf einen weiteren Sieges-Pokal in die Vitrine stellen.