Berge l Dieses Spiel hat es natürlich in sich: Am Freitagabend kommt es unter Flutlicht zur ersten Achtelfinal-Partie des Kreispokals. Naturgemäß reist der Kreisoberliga-Vertreter Kuhfelder SV als Favorit zum Kreisligisten SV Eintracht Berge. Dennoch liegt bereits die erste große Überraschung in der Luft.

Die Eintracht spielt bislang eine sehr gute Saison und findet sich mit zehn Punkten auf dem zweiten Rang wieder. Zuletzt kam Berge trotz zweimaliger Führung nicht über ein 3:3-Remis gegen den Staffelmitfavoriten SV Wacker Lindstedt hinaus. Dennoch geht der Kreisliga-Vertreter heute mit breiter Brust ins Spiel. Schließlich haben die Platzherren nichts zu verlieren und können befreit aufspielen.

Spiel der Gegensätze

Etwas anders sieht die Situation beim Kuhfelder SV aus. Die Blau-Weißen legten einen Saisonstart zum Vergessen hin. Mit nur einem mageren Punkt aus den ersten sechs Spielen liegt der KSV ganz weit hinter den eigenen Erwartungen.

Nach diesem schwachen Saisonstart kann der Kreispokal sicher mal eine willkommene Abwechselung sein, um auf andere Gedanken zu kommen. Allerdings ist der SV Eintracht Berge in der aktuellen Verfassung kein Gegner, den man nur mit halber Kraft und im Vorbeigehen schlägt.

Letztmals begegneten sich beide Mannschaften im September 2016. Damals setzte sich der KSV auswärts deutlich mit 7:1 gegen den Gegner durch. Geleitet wird diese Paarung vom Unparteiischen Christoph Rückmann sowie seinen Assistenten Stefan Liebrecht und Thomas Kölle.