Salzwedel l Bereits um 13 Uhr empfängt in diesem Rahmen der SV Rot-Blau Sanne den SV Schwalbe Schwiesau. Um 14 Uhr greifen dann auch die restlichen Teams ins Geschehen ein. Während der Ligaprimus SV Heide Jävenitz beim SV Eintracht Salzwedel II gastiert, erwartet der FC Jübar/Bornsen im Kellerduell den Kuhfelder SV. Weiterhin bittet der FSV Eiche Mieste den VfB Klötze zum Tanz, der SV Grün-Weiß Potzehne reist zum TSV Kusey, der Diesdorfer SV will gegen die SG Eintracht Mechau nachlegen und der Aufsteiger SV Brunau will beim SV 51 Langenapel bestehen.

RB Sanne - Schwalbe Schwiesau

Es ist gar nicht so lange her, als sich der SV Schwalbe Schwiesau im Kreispokal beim SV Rot-Blau Sanne mit 3:1 durchsetzte. Mittlerweile hat sich die Ausgangslage aber verändert.

Während die Schwiesauer weiterhin ohne Ligasieg im Tabellenkeller stecken und mit mageren drei Punkten nur hauchdünn über dem Strich rangieren, befindet sich Sanne aktuell im gesicherten Mittelfeld.

Die Rot-Blauen steigerten sich nämlich ab Mitte September und holten in dieser Zeit starke zehn Punkte. Somit haben sich die Vorzeichen für verändert. Während Sanne mit der Favoritenrolle leben muss, geht Schwiesau als Underdog ins Spiel. Die Platzherren wollen am Sonntag natürlich den positiven Trend der letzten Wochen fortsetzen und sich mit einem Heimsieg weiter von der unteren Tabellenregion entfernen.

Auf der anderen Seite wollen die Schwalben das positive Gefühl von der Kreispokal-Partie mitnehmen und endlich den ersten Ligasieg einfahren. Sollte Schwiesau morgen wettbewerbsübergreifend auch das fünfte Gastspiel in Folge verlieren, könnte die Quittung ein Platz unter dem berühmten Strich sein. Den letzten Heimsieg über Schwiesau fuhr der SV Rot-Blau Sanne beim 1:0-Erfolg vor - fast auf dem Tag genau - vier Jahren ein. Schiedsrichter: Marcel Leppin.

Eintracht Salzwedel II - Heide Jävenitz.

Zu Gast auf der Salzwedeler Flora ist der unangefochtene Tabellenführer SV Heide Jävenitz. Die Heide-Kicker führen das Klassement nach sieben Saisonspielen mit der maximalen Ausbeute an und gehen somit auch als haushoher Favorit ins Spiel.

Die Mannschaft von Roman Dölle schaffte es einfach nicht, sich für die guten Auftritte in den letzten Wochen zu belohnen oder brachte sich - wie am vergangenen Sonntag - durch Undiszipliniertheiten selber in die Bredouille. Aktuell haben die 09er neun Punkte auf dem Konto und rangieren damit noch im Mittelfeld der Liga. Allerdings beträgt der Vorsprung auf die Gefahrenzone noch recht komfortable acht Zähler.

In der letzten Saison fuhr der SV Heide Jävenitz einen 4:2-Auswärtserfolg in Salzwedel ein. Eine Wiederholung dieses Ergebnisses ist durchaus vorstellbar. Schiedsrichter: Elfi Schwander.

FSV Eiche Mieste - VfB Klötze

Der FSV Eiche Mieste ist in dieser Saison noch ungeschlagen. In den ersten sieben Spielen fuhr die Elf von Danny Kausche fünf Siege ein und musste nur zwei Punkteteilungen hinnehmen. Gerade vor heimischer Kulisse will der FSV natürlich den Schwung der letzten Wochen mitnehmen und den nächsten Dreier einfahren.

Der VfB 07 Klötze kann dieses Mal nicht auf die Unterstützung der A-Jugend zurückgreifen, weil diese im Altmarkderby gegen den 1. FC Lok Stendal gefordert ist. Bisher rangieren die Purnitzstädter mit durchwachsenden neun Zählern auf dem neunten Platz. Die 07er reisen am morgigen Sonnabend sicher nicht mit den ganz großen Erwartungen zur Tormaschine der Liga und würden sich wohl schon mit einem Remis zufrieden geben.

Gerade in der Defensivarbeit zeigten die Klötzer in den bisherigen sechs Spielen aber sehr ansprechende Leistungen. Nur der SV Heide Jävenitz musste bislang ebenfalls erst sieben Gegentore hinnehmen.

Beim letzten direkten Aufeinandertreffen in Mieste musste der VfB eine deutliche 0:7-Schlappe hinnehmen und hat somit noch eine offene Rechnung zu begleichen. Schiedsrichter: André Liesche.

TSV Kusey - G-W Potzehne

Der TSV Kusey spielt bislang eine durchwachsende Saison. Mit elf Punkten findet sich die Steckhahn-Elf zwar auf Position sechs wieder, hat aber schon fünf Punkte Rückstand auf den Tabellenfünften - den SV Grün-Weiß Potzehne.

Auf dem Papier reisen die Gäste aus Potzehne also als leichter Favorit an. In der Vorwoche sah bereits alles nach einer Heimniederlage für den TSV Kusey aus. Ein Platzverweis gegen die Salzwedeler Eintracht-Reserve sorgte allerdings für die Wende in dieser Partie. In der Folge zeigte Kusey Moral und drehte das Spiel. Allerdings lagen die Gastgeber zuvor auch völlig verdient mit 1:3 hinten, weshalb die schwankenden Leistungen der Blau-Weißen schwierig einzuordnen sind.

Der Landesklasse-Absteiger aus Potzehne konnte zu Hause zwar alle drei Partien gewinnen, trat auswärts aber nur selten wie ein richtiger Titelaspirant auf. Beide Mannschaften haben zweifellos die nötige Qualität in ihren Reihen, um als Sieger vom Platz zu gehen.

Letztmals begegneten sich beide Mannschaften im Mai 2017 in Kusey. Damals mussten die Blau-Weißen eine 0:2-Heimniederlage hinnehmen. Potzehne stieg am Ende dieser Saison in die Landesklasse auf. Schiedsrichter: Robert Jordan.

FC Jübar/Bornsen - Kuhfelder SV

Im Kellerduell greift  vor allem der gastgebende FC Jübar/Bornsen nach dem letzten Strohhalm. Die Platzherren mussten in allen bisherigen acht Saisonspielen eine Niederlage hinnehmen. Mit 6:47-Toren findet sich der FC folgerichtig auf dem letzten Platz wieder.

Nicht viel mehr, aber zumindest ein bisschen mehr, Licht ist beim Kuhfelder SV zu sehen. Die Rand-Salzwedeler spielen weiter unter ihren eigentlichen Möglichkeiten. Im bisherigen Saisonverlauf sammelte der KSV gerade einmal einen einzigen Zähler und belegt damit den vorletzten Platz.

Doch während sich der FC in den meisten Partien förmlich abschießen ließ, leistete Kuhfelde zumindest Widerstand und verlor so manches Spiel auch relativ unglücklich. Den Kuhfeldern wird zwar morgen nicht die Favoritenrolle zugeschoben, allerdings ist die Wahrscheinlichkeit eines Auswärtssieges schlichtweg größer.

Beide Mannschaften sind nach dem schwachen Saisonstart angeschlagen. Das Selbstvertrauen ist weder beim FC, noch beim KSV besonders ausgeprägt. Deshalb wird auch keine spielerische Leichtigkeit, sondern viel Kampf und Krampf erwartet. Schiedsrichter: Christoph Rückmann.

Diesdorfer SV - SG Eintracht Mechau

Der Diesdorfer SV ist weiterhin die positive Überraschung der Saison. Der DSV konnte sechs der ersten sieben Spiele gewinnen und musste bislang nur eine Niederlage hinnehmen. Mit 18 Saisonpunkten findet sich die Mannschaft von Jörg Kleiner derzeit hinter dem SV Heide Jävenitz auf dem zweiten Platz wieder.

So positiv wie die Situation in Diesdorf ist, so angespannt ist die Lage bei der SG Eintracht Mechau. Die Mießner-Elf sammelte im bisherigen Saisonverlauf erst vier Zähler und muss so allmählich auf der Hut sein. Mittlerweile wartet die Eintracht seit Ende August auf einen Punktgewinn in der Liga. Folglich reist die SGE auch als glasklarer Underdog nach Diesdorf. Der Vorsprung zu den Abstiegsrängen beträgt gerade einmal drei Punkte. Ein weiterer Fakt, der gegen die Mechauer spricht, ist die Statistik. Seit der Datenerfassung bei „fussball.de“ wartet die SG Eintracht Mechau auf einen Auswärtssieg in Diesdorf. Schiedsrichter: Guido Eisenschmidt.

SV Langenapel - SV Brunau

Zuletzt konnten die 51er vier Spiele in Serie gewinnen und untermauerten damit den neugewonnenen Status als Spitzenmannschaft. Aktuell belegt Langenapel mit 18 Punkten den dritten Rang. Die Gastgeber wollen natürlich den Schwung der letzten Wochen mitnehmen und auch gegen den Aufsteiger SV Brunau gewinnen.

Die Brunauer hatten zwischendurch eine richtig gute Phase, mussten zuletzt aber wettbewerbsübergreifend drei Niederlagen in Serie hinnehmen. Allerdings sollte man diese Pleiten richtig einordnen. Schließlich haben gegen den SV Heide Jävenitz, den SV Liesten 22 und den FSV Eiche Mieste schon ganz andere Mannschaften verloren. Aktuell belegt Brunau mit zehn Punkten und 10:10-Toren den siebenten Rang und findet sich damit im gesicherten Mittelfeld der Liga wieder.

Zuletzt begegneten sich beide Mannschaften im August 2014 in Langenapel. Damals waren die Platzherren noch eine ganz andere Hausnummer und setzten sich schlussendlich mit 11:1 durch. Am Ende dieser Saison stieg Langenapel auf und Brunau ab. Schiedsrichter: Burkhard Kramp.