Gardelegen l Nun steht im Rahmen des 9. Spieltages das Duell gegen den Blankenburger FV im Harz für die Elf von Trainer Norbert Scheinert an. Die Zielstellung ist klar: Der SSV will weiter ungeschlagen bleiben und - wenn möglich - alle drei Punkte mit auf die Heimreise nehmen.

Die Erinnerungen an den kommenden Gegner sind an der Milde recht unterschiedlich. Gern dürften sich die Spieler und auch die Fans an den Gala-Auftritt ihres SSV im Hinspiel der abgelaufenen Saison erinnen, als die Gardelegener glasklar mit 7:0 die Oberhand behielten.

SSV will Revanche

In der Rückrunde sah das dann im Harz allerdings ganz anders aus. Die Blankenburger besiegten den SSV ihrerseits mit 3:1 und machten damit einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Diese Punkte waren damals sicher nicht unbedingt eingeplant.

In dieser Saison sind die Männer aus Blankenburg, genau wie vor einem Jahr, ordentlich gestartet, haben bisher aus acht Partien 15 Punkte gesammelt und rangieren auf Platz sechs der aktuellen Tabelle.

Fünf Zähler mehr, hat bisher der SSV 80 Gardelegen eingesammelt und liegt hinter dem Spitzenreiter Preussen Magdeburg auf Platz zwei.

Favoritenrolle bestätigen

Auf dem Papier muss der SSV mit der Favoritenrolle leben. Allerdings ist das in dieser Saison nichts neues für die Rolandstädter. Nicht nur die Tabellensituation, sondern auch die eigene Spielweise lässt keinen Spielraum für andere Überlegungen. Dennoch werden sich die Blankenburger einen Matchplan zurechtlegen, um den Gästen aus der Altmark das Leben zumindest schwer zu machen.

Wie immer schaut man an der Milde jedoch mehr auf sich, als auf den Gegner. Den nimmt Trainer Norbert Scheinert und seine Spieler sehr ernst. Volle Konzentration wird nötig sein, um gegen den BFV die eigenen Ziele zu erreichen.

Scheinert fordert Konzentration

„Wir wollen natürlich jedes Spiel gewinnen, sonst bräuchten wir nicht losfahren. Blankenburg ist sehr gut gestartet. Wir dürfen aber nicht den Fehler wie in der letzten Saison machen. Wir sind dort mit 1:0 in Führung gegangen und dachten, dass wir das Ding im Sack haben. Aber weit gefehlt. Es ging nach hinten los. Wir müssen alle hundert Prozent geben und voll konzentriert sein. Auch müssen wir wieder etwas lockerer aufspielen. Das hat uns in der Vergangenheit immer ausgezeichnet“, so SSV- Trainer Norbert Scheinert.

Personell müssen die Altmärker allerdings wieder auf einige Akteure verzichten. So fehlen neben den Langzeitausfällen wie Max Preuß, Andy Stottmeister und Eliano Mertens auch Vincent Lüppken (verletzt) und Flamur Haxhiu (Gelb-Rot-Sperre). Marvin Bogdahn ist ebenfalls noch nicht wieder einsatzfähig.