Gardelegen l Nach drei sieglosen Spielen in Serie kommt es auf der Gardelegener Rieselwiese zu dem mit Spannung erwarteten Derby zwischen dem SSV 80 und dem TuS Schwarz-Weiß Bismark. Angepfiffen wird das Match pünktlich um 14 Uhr.

Spiel sollte im Waldstadion stattfinden

Eigentlich sollte die Begegnung zunächst im Bismarker Waldstadion ausgetragen werden, doch das Sozialgebäude nebst Versorgungsraum sind an diesem Tag vermietet, so dass kein Fußballspiel stattfinden kann. Kurzerhand wurde das Match gedreht und auf die Rieselwiese verlegt.

Dort sahen die Zuschauer seit längerer Zeit mal wieder eine Niederlage in einem Punktspiel des SSV 80 Gardelegen. Die letzte Pleite liegt sehr weit zurück und datiert noch aus Landesklasse-Zeiten.

Umso mehr - und auch mit Blick auf das Zustandekommen der Pleite gegen Union Heyrothsberge - ärgerte sich Trainer Norbert Scheinert über die Niederlage. „Wir dürfen das Spiel hier niemals verlieren und noch aus der Hand geben, aber die Gründe hat man gesehen“, so der Trainer.

Scheinert fordert Reaktion ein

Der fordert am Sonnabend gegen den TuS, der sich in dieser Saison unter dem neuen Trainer Christoph Grabau im spielerischen Bereich steigern konnte, natürlich eine Reaktion vom Team. Die wird aber auch nötig sein, denn der TuS ist in dieser Saison gut dabei und keine Laufkundschaft.

In der Tabelle stehen die Ostaltmärker mit 18 Punkten und nur elf Gegentoren auf Platz sechs. Zweiter ist nach der kleineren Durststrecke der SSV mit derzeit 21 Zählern und 36:16 Treffern. Es darf also gern ein Duell auf Augenhöhe erwartet werden.

Doch wieder erschwert die personelle Situation den Gardelegenern das Geschäft. Während Maximilian Reuter (Sprunggelenk), Max Preuß (Knie) und auch Andy Stottmeister (Knie) ohnehin länger ausfallen, gesellte sich am vergangenen Wochenende auch noch Hannes Winkel ins Langzeit-Lazarett hinzu.

SSV mit angespannter Personallage

Da auch Florian Scheinert zuletzt angeschlagen vom Platz musste, und auch Clemens-Paul Berlin wieder mit seiner Schulter zu tun hat, klafft im Mittelfeld eine große Lücke.

„Beide, und zudem auch Frank Fehse, gaben für einen Derby-Einsatz aber grünes Licht“, so Trainer Scheinert, der weiter ausführt: „Wir haben das Spiel gegen Heyrothsberge ausgewertet und unsere Schlüsse gezogen. Die Mannschaft will am Sonnabend eine Reaktion zeigen und genau die erwarte ich auch. Genauso erwarte ich aber auch ein schwieriges Spiel gegen einen ambitionierten Gegner. Wir nehmen das Derby an und wollen wieder mehr Galligkeit und Disziplin zeigen“.

Geleitet wird die Begegnung dann vom Unparteiischen Nick Kahlert.