Salzwedel l Der SV Eintracht Salzwedel, der mehr als 700 Mitglieder zählt, feierte am Sonnabend im Kulturhaus sein 110-jähriges Bestehen.

Nur ein paar Meter vom Salzwedeler Kulturhaus entfernt, im Hotel Union, haben am 14. Oktober 1909 14 Männer den FC 09 Salzwedel gegründet und damit den Grundstein für den SV Eintracht Salzwedel 09 gelegt. Am vergangenen Sonnabend feierten viele der mehr als 700 Vereinsmitglieder und Freunde das 110-jährige Bestehen des Vereins.

Eintracht hat sieben Sparten

In dem Club sind die Sportler in den Sparten Fußball, Handball, Volleyball, Badminton, Tischtennis, Kraftsport und Laufsport aktiv. 400 Kinder und Jugendliche sind beim SVE im Trainingsbetrieb. „Ich bin außerordentlich dankbar, dass Eintracht Salzwedel so intensiv Jugendarbeit betreibt“, sagte Landrat Michael Ziche während der Festveranstaltung. Und auch die Vereinsvorsitzende Katrin Pfannenschmidt blickte mit Stolz auf das Engegament der Ehrenamtlichen in diesem Bereich. „Ich danke allen, von den Trainern über die Eltern bis hin zu den Sponsoren. Ich bin froh, dass ich als Vorsitzende auf ein engagiertes Team zurückgreifen kann“, erklärte Katrin Pfannenschmidt während ihrer Festrede.

Bilder

Ehrengäste mit lobenden Worten

Salzwedels Bürgermeisterin Sabine Blümel würdigte ebenfalls den Einsatz des Vereins für die Stadt und unterstrich den Wert des Ehrenamtes. „Für mich sind sie die klaren Sieger des Vereinssommers“, verwies das Stadtoberhaupt auf die gelungene Großveranstaltung, die der SVE mit dem Verein Aktion Musik im Juli auf der Flora auf die Beine gestellt hatte.

An seine Jugend auf der Flora und das Training mit Klaus Hilgenfeld erinnerte sich der CDU-Landtagsabgeordnete Carsten Borchert. Mit sechs Jahren habe er, damals noch bei Motor, mit dem Fußballspielen begonnen. Borchert verwies bei seiner Ansprache darauf, dass noch eine 60-prozentige Förderung vom Land für einen Kunstrasenplatz in Salzwedel zur Verfügung steht. Die Stadt habe noch 1,5 Jahre Zeit, um die 40 Prozent Eigenanteil bereitzustellen.

Lutz Franke, Vorsitzender des Kreissportbundes, hoffte auf eine bessere Zusammenarbeit von Stadt und Verein, als in den vergangenen Jahren. „Es gibt aktuell die zarten Versuche, dass es besser wird“, sagte Franke.