Kalbe/Milde l Gegen fünf weitere Vertreter setzten sich die Klötzer im Turniermodus „Jeder-gegen-Jeden“ in beeindruckender Manier durch und krönte sich zum Sieger.

Zum Vize-Sieger reichte es für den Gastgeber VfL Kalbe um Ausrichter Thomas Haak. Einen beachtlichen dritten Rang ergatterte sich trotz 0:5-Auftaktpleite gegen Turniersieger Klötze noch der SV Heide Jävenitz.

Isik entscheidender Faktor beim VfB 07

Das Turnier in Kalbe bot dabei alles andere, als leichtes Kanonenfutter für den Turniersieger aus Klötze. Vor allem die Konkurrenz vom SV Heide Jävenitz und der Gastgeber VfL Kalbe, waren gewillt, dem VfB den Weg zum Titel so schwer, wie nur möglich zu machen. Nicht nur Routine und technische Finessen, sondern auch Fitness, entschied am Ende zu Gunsten der Klötze-Oldies. Satte 17 Mal ließ der Cup-Gewinner den Ball im gegnerischen Netz zappeln. Beim VfB avancierte Senol Isik mit deren sechs Treffern zum besten Torjäger. Mannschaftskollege Bodo Schulz wurde von der Jury zum besten Spieler ausgezeichnet. Die größte Überraschung des Turniers gelang ebenfalls einem Underdog. Die KSG Berkau konnte dem späteren Turniersieger aus Klötze ein bärenstarkes 2:2-Unentschieden abringen.

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Dabei erzielte die KSG zwei von lediglich drei Gegentoren, welche der VfB während des gesamten Turnierverlaufs hinnehmen musste. Am Ende konnten sich die KSG-Oldies aufgrund des im Anschluss an das Spiel stattfindende Penalty-Schießen und der dortigen 5:6-Niederlage, nicht mit Punkten belohnen. So wurde der Turniermodus, der keine Punkteteilung zweier Duellanten zuließ, in diesem Falle zum Feind der Berkauer. Der KSG, die bereits gegen Vize-Sieger Kalbe gewinnen konnte, ging am Ende jedoch die Puste aus. Am Ende des Turniers stand für den Favoritenschreck „nur“ Platz vier zu Buche. Der SV Heide Jävenitz durfte sich aufgrund der im Vergleich zur KSG, um ein Tor besseren Tordifferenz, auf Podiumsplatz drei gesellen.

Kläden zunächst stark

Stark ins Turnier gestartet, waren auch die Klädener. Zwei Siege zum Start gegen Berkau und Jävenitz ließen einen guten Turnierausgang vermuten. Danach konnte der KSV allerdings keine Punkte mehr folgen lassen. Die letzten drei Begegnungen gingen allesamt verloren, weshalb ein besseres Abschneiden als Platz fünf, nicht mehr möglich war.

Als Sechster und damit Letzter im Gesamtklassement, schloss der VfL Kalbe II ab. Kein Spiel konnte gewonnen werden, so dass am Ende kein einziger Punkt für das Schlusslicht heraussprang. Trostpflaster für das Schlusslicht des Turniers: Mit Torhüter Ralf Schlaak, stellte der VfL II den besten Mann zwischen den Pfosten. Herausragende Paraden und aufopferungsvolles Torwartspiel beförderten Schlaak zurecht zur Einzelauszeichnung des besten Torhüters.

Das ein oder andere bekannte Gesicht aus der aktuellen Saison des regulären Spielbetriebs der Herren, durften die Zuschauer nicht nur in Gestalt von Senol Isik bestaunen. Unter anderem zeigte Landesklasse-Crack Detlef Märtens für den SV Heide Jävenitz seine Künste am Ball.

Turnier auf gutem Niveau

Neben dem ein oder anderen Kabinettstück am Ball, durften die Zuschauer ein überraschend hohes Tempo während des gesamten Turnierverlaufs bestaunen. So zeigten sich vor allem die Nicht-Aktiven Ü-40er, von einer konditionell recht positiven Seite. So merkte man dem ein oder anderen Oldie trotz fortgeschrittenem Fußballalter an, dass während der Winterpause nicht geschlampt wurde. Im Gegenteil: Unter dem Hallendach kämpften und liefen die Spieler aller teilnehmenden Mannschaften ein ordentliches Pensum während der zehnminütigen Partien. Und wenn auch unterm Strich nicht mit dem maximalen Erfolg bedacht – der Hotz/Schulz-Cup 2020 in Kalbe hat Lust auf mehr Oldie-Fußball in der Halle bereitet.

Tabelle:

1. VfB Klötze 5 17:3 15

2. VfL Kalbe 5 10:10 9

3. Heide Jävenitz 5 12:9 6

4. KSG Berkau 5 12:10 6

5. Klädener SV 5 6:15 6

6. VfL Kalbe II 5 3:1 40