Gardelegen l Zum Auftakt ins Sportjahr 2019 gewannen die Schützlinge von Michael Kutschki und Steffen Schulze am Sonntag auf der heimischen Rieselwiese gegen die abstiegsbedrohte SG Genthin/Brettin locker und leicht mit 5:0 (2:0). Die Gardelegener festigten damit auch die Spitzenposition in der Tabelle und stiefeln dem Staffelsieg entgegen.

Gastgeber dominiert das Spielgeschehen

Von Beginn an übernahmen die Altmärker das Kommando auf dem Platz. Dabei zog nach langer Abstinenz wieder Felix Kutschki die Fäden im Mittelfeld. Kutschki kehrte zur Rückrunde vom 1. FC Magdeburg in den SSV-Kader zurück und sorgt damit auch für mehr Qualität im Spiel der Gardelegener. Das war zunächst allerdings eher von mäßiger Qualität. „Wir verbuchen einfach noch zu viele Fehlabspiele und agieren zu ungenau, auch im Abschluss hätten wir einfach konsequenter sein müssen“, fasste SSV-Coach Michael Kutschki zusammen.

Allerdings dauerte es nur elf Minuten, bis die Platzherren ihre Ladehemmungen ablegten. Mika Helmuth besorgte die frühe SSV-Führung und sorgte mit seinem Treffer nicht nur für das 1:0, sondern auch für Ruhe auf dem Platz und im eigenen Spiel. Helmuth war es auch, der noch in Halbzeit eins - genauer gesagt in der 26. Minute - auf 2:0 erhöhen konnte. Von den Gästen war indes nicht viel zu sehen - zumindest nicht in der Offensive.

Umso mehr war natürlich die Defensive gefordert, die auch immer wieder große Probleme mit SSV-Angreifer Max-Morten Schubert hatte. Jedoch klebte dem Stürmer diesmal irgendwie das Pech am Stiefel, denn aus seinen zahlreichen Möglichkeiten - auch hundertprozentige waren dabei - machte er zunächst nichts. So ging es mit dem 2:0 für den SSV in die Halbzeitpause.

Altrock verschießt Foulelfmeter

Nach dem Wechsel sahen die wenigen Zuschauer das gleiche Bild. Während die Gardelegener immer wieder Angriff um Angriff abspulten, verteidigten die Gäste mit Mann und Maus. In Minute 42 wurde Schubert beim Nachschussversuch vom Brettinier Keeper von den Beinen geholt - Elfmeter. Den Strafstoß jedoch jagte Marten Altrock ins Fangnetz anstatt ins Tor. Es blieb also beim 2:0.

Doch die Gardelegener verfolgten weiter die Angriffsmarschroute. Erneut war es Mika Helmuth, der mit seinem dritten Treffer an diesem Tag per Kullertor das 3:0 erzielte (49.). Spätestens jetzt konnte man auch von einer Entscheidung sprechen.

Schubert mit dem Schlusspunkt

Der Gardelegener Torhunger war jedoch noch immer nicht gestillt. Nach gut einer Stunde trug sich auch Neuzugang Felix Kutschki mit dem 4:0 in die Torjägerliste ein. Und auch Schubert hatte zum Ende doch noch das Schussglück auf seiner Seite und besorgte per Fernschuss - der sicher schwieriger zu verwandeln war, als viele seiner bisherigen Möglichkeiten - den 5:0-Endstand in einer doch sehr einseitigen Partie.

Am Wochenende geht es für die Gardelegener aber zum Altmark-Derby zur SG Jübar/Diesdorf/Langenapel. Dort werden die Scheinert & Co. sicher etwas mehr gefordert werden, als am Sonntag gegen Genthin/Brettin.

Statistik

Torfolge: 1:0, 2:0, 3:0 Mika Helmuth (11., 26., 49.), 4:0 Felix Kutschki (62.), 5:0 Max-Morten Schubert (67.).

Vorkommnisse: Marten Altrock (42.) verschoss für Gardelegen einen fälligen Foulelfmeter.

SSV 80 Gardelegen: Schulze - Teuber, Morina, Helmuth, Verter, Altrock, Lenz, Schubert, Kutschki, Knipp, Scheinert (Schilling, Asanovic, Pomper).