Salzwedel l Die Frauen des HV Solpke/Mieste sowie die Männer der HSG Altmark West II. Die HV-Damen siegten beim Barleber HC II mit 27:22 (17:8), während die HSGler beim Güsener HC II mit 27:19 (14:11) gewannen.

Die Segel streichen mussten dagegen die Frauen des SV Oebisfelde II, des Kuhfelder SV sowie des Diedorfer SV. Der SVO II ging in eigener Halle gegen den BSV Magdeburg mit 7:30 (3:13) unter. Der KSV unterlag vor heimischen Publikum dem FSV Magdeburg mit 23:31 (10:18) und der DSV zog auf eigenem Parkett gegen den MTV Weferlingen mit 22:35 (12:16) den Kürzeren.

DSV kampflos eine Runde weiter

Kampflos in das Viertelfinale eingezogen sind die Männer des Diesdorfer SV. Der vorgesehene Kontrahent SV Parey hatte sich aus dem Cupgeschehen abgemeldet.

Nordcup - Frauen

Barleber HC II - HV Solpke/Mieste22:27 (8:17)

Gegen den Kontrahenten aus der 1. Nordliga, der bislang noch nichts Zählbares auf dem Konto vorzuweisen hat, zogen die Altmärkerinnen ziemlich locker in die nächste Runde ein. Denn schon zur Pause war das Weiterkommen angesichts von neun Toren Vorsprung besiegelt.

Die HV-Formation setzte sofort die richtigen Akzente in Form von Treffer. Als Gefahrenherd Nummer eins erwies sich dabei Susann Täger aus dem Rückraum. So setzten sich die Gäste Schritt für Schritt ab. Unter anderem erhöhten Susann Täger (2) und Jessica Perkampus von 10:7 mit drei Toren am Stück auf 13:7 (21.). Die 17:8-Pausenführrung für den HV besorgte dann schließlich Franziska Schulz.

Nach der Pause, Barleben hatte auf 9:17 verkürzt, baute der HV seinen Vorsprung dann sogar auf 13 Treffer (22:9/39.) aus. Jessica Perkampus und Franziska Schulz (je 2) sowie Luisa Hauf hatten getroffen. Danach lockerten die altmärkischen Damen die Zügel etwas, so dass Barleben die Niederlage noch im erträglichen Rahmen halten konnte.

Statistik

HV Solpke/Mieste: Scholz - Palm (4), Hauf (2), Schulz (3), Täger (11), Adermann (3), Hertel, Perkampus (4).

Siebenmeter: 3/2;

Zeitstrafen: 4.

SVO II - BSV Magdeburg 7:30

Die Frauen des SV Oebisfelde II sind gegen den BSV Magdeburg, ungeschlagener Tabellenführer der 1. Nordliga, sang- und klanglos aus dem Rennen um den Nordcup ausgeschieden.

Oebisfeldes Trainer Norman Bischoff musste zwar aus verschiedenen Gründen auf Stammkräfte wie Sabrina Abagat, Lea Hage, Jil Röhling, Juliane Eckert oder Leonie Gerike verzichten, doch war das keine Entschuldigung dafür, was die SVO-Damen ihrem treuen Anhang auf dem Feld boten - ein von teilweise haarsträubenden Fehlern durchzogenes Spiel.

Die Oebisfelderinnen fanden von Beginn an nicht in die Partie. Das Fehlerfestival startete sofort. Dem schlossen sich die Magdeburgerinnen zunächst an. Folge: Nach zehn Minuten waren erst drei Tore gefallen. Der BSV lag mit 2:1 vorn. Das sollte sich anschließend jedoch ganz schnell ändern. Während die SVO-Sieben weiterhin mit sich selbst zu tun hatte, machten die Gäste nun Nägel mit Köpfen. Oft durch den schnellen Gegenstoß, weil sie die mangelhaften Abschlüsse des Kontrahenten bestraften. So war zur Pause, der BSV führte 13:3, die Cup-Partie gelaufen.

Nach Wiederanpfiff der guten Schiris Uwe „Oli“ Werner und Tino Hesse änderte sich die Szenerie nicht. Der SVO produzierte weiter Fehler am Fließband, die dem BSV weiter in die Hände spielten. Am Ende lagen die Gäste mit 23 Toren vorn.

Statistik

SV Oebisfelde II: Barte - H. Langbartels (2/45. Rote Karte), Schulz (1), Lange, Stottmeister, Thom, Kühl, Bock (2/1), Naumann (1), Hecker (1/1).

Siebenmeter: 2/2;

Zeitstrafen: 4.

Kuhfelder SV - FSV Magdeburg 23:31

Das im Prinzip Erwartete trat am Sonnabend in der Kuhfelder Halle ein - die Gastgeberinnen mussten gegen den Rangachten der 1. Nordliga die Cup-Segel streichen. Aber die Formation von Trainer Markus Wolter verkaufte sich zu Beginn sehr passabel. Ein Blick auf die 15. Minute verdeutlich das. Isabella Höft hatte ihre KSV-Farben mit 9:8 in Führung geworfen. Es war jedoch das letzte Mal, dass die Kuhfelderinnen die Nasen vorn hatten. Danach übernahm der FSV. Und das ziemlich konsequent. Denn den Rückstand wandelten die Gäste in eine 13:9-Führung um (23.). Zur Pause lag der FSV dann mit acht Toren vorn (18:10).

Nach dem Halbzeitgang bestimmten die Magdeburgerinnen weiter und brachten ihn in der 45. Minute, sie hatten den Vorsprung erstmals auf zehn Tore (24:14) ausgebaut, unter Dach und Fach.

Statistik

Kuhfelder SV: Dittmann - Reck, Balke (2), Granse (2), Thomas, Tiedge (1), Schultheiß (3), Kramp (1), A. Höft (4/1), I. Höft (6/3), Matzka, Anders (4).

Siebenmeter: 7/4;

Zeitstrafen: 4.

Diesdorfer SV - MTV Weferlingen 22:35

Über eine Halbzeit agierten die Diesdorferinnen mit dem 1. Nordliga-Team aus Weferlingen praktisch auf Augenhöhe. Denn nach 20 Minuten stand es 10:10. Zuvor hatte der DSV mit 10:7 vorn gelegen. Der MTV nutzte den Schwung und ging durch die starke Marie Nasdala, die insgesamt elf Tore markierte, mit 12:10 in Führung. Bis zur Pause setzte sich Weferlingen dann auf vier Tore ab (16:12). Doch verloren war für den DSV noch nichts.

Die Sieben von Trainer Tino Nieber blieb auch im zweiten Durchgang zunächst noch dran. So verkürzte Corina Prilinski in Minute 41 auf 16:20. Doch sechs Minuten später, Weferlingen hatte sich auf 26:17 abgesetzt, waren alle Cup-Messen gesungen.

Diesdorfer SV: Schulz, Wiehl - Jordan (1), L. Tegge (7/3), M. Tegge, N. Prilinski, Johansen, Lücchow (2), Wolter (3/1), C. Prilinski, Fischer.

Siebenmeter: 5/4;

Zeitstrafen: 2.

Nordcup - Männer

Güsener HC II - HSG Altmark West II 19:27 (11:14)

Die Altmärker zogen auch aufgrund von Verstärkungen aus der 1. Mannschaft souverän ins Achtelfinale ein. Perfekt machten sie ihr Weiterkommen in Hälfte zwei. So erhöhte die HSG von 21:17 (54.) auf 25:17 (57.).

HSG Altmark West II: Kropf - Klopp (8), Schmundt, Grabow (2), Weber (1), Behrmann (4), Leder (1/1), A. Glückselig (1), Giggel, Teitge (2), D. Glückselig (4/1), Dannies (1), Bartels (1), Krause (2/1).

Siebenmeter: 4/3;

Zeitstrafen: 2.