Mieste/Oebisfelde l Eines davon ist das Duell zwischen der HSG Altmark West und dem HV Lok Stendal. Angesetzt ist es am Sonnabend in der Miester Halle. Los geht es um 17.30 Uhr.

Zum altmärkischen Umfeld gehören auch die Männer des SV Oebisfelde II. Für den Aufsteiger von der Aller steht am Sonnabend allerdings kein Derby auf dem Programm, sondern ein Duell beim Tabellennachbarn TuS Magdeburg. Gespielt wird ab 17.30 Uhr in der Sporthalle an der Klosterwuhne.

HSG Altmark West - HV Lok Stendal

Nach einem Blick auf das Klassement dürfte klar sein, wer der Derby-Favorit ist - die HSG Altmark West. Nach 13 Spielen haben die Westaltmärker 17:9 Punkte eingefahren, liegen auf Rang fünf und haben damit auch noch die Podestplätze im Visier.

Kontrahent Stendal bringt es bei einer Partie weniger auf 7:17 Zähler, hält Platz elf und steckt im Abstiegskampf.

„Das sind Momentaufnahmen, die uns am Rand interessieren. Aber es ist nicht von der Hand zu weisen, dass wir als Favorit in das Derby gehen. Diese Rolle nehmen wir an und wollen ihr auch gerecht werden. Zumal wir in eigener Halle auflaufen und dort, mit dem Publikum im Rücken, nur schwer zu bezwingen sind“, sagte HSG-Trainer Marco Weis.

Revanche für das Hinspiel?

Keine Rolle spielt für den Übungsleiter indes der Fakt, dass das Hinspiel mit 20:24 verloren wurde. „In der Stendaler Halle darf kein Haftmittel verwendet werden. Damit haben wir stets Probleme“, erklärte der Trainer.

Keine Probleme wird dagegen hoffentlich der Ausfall von Tim Röscher (Urlaub) nach sich ziehen. Dazu der Trainer: „Gerade in der Abwehr ist Tim eine Bank.“ Fehlen wird ebenfalls Martin Hesse (privat). Ein berufliches Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Philipp Gürtler. Spielen wird aber wieder der zuletzt verletzte Maximilian Kleist. Außerdem rückt erneut Jonas Teitge (A-Jugend) in den Kader. Mit dabei ist auch Morris Otto von der HSG II.

TuS Magdeburg - SV Oebisfelde II

„Einen Schritt in Richtung gesichertes Mittelfeld“, so SVO-Trainer Toni Seiler, haben sich morgen die Allerstädter auf die Fahne geschrieben. Das Ziel können die Aufsteiger aber nur mit „voller Konzentration in Abwehr und Angriff“, wie der Trainer weiter formulierte, erreichen. Im Hinspiel klappte das nicht so richtig. TuS hielt mit und ergatterte einen Zähler (25:25). Unsicher beim SVO ist das Mitwirken von Hans Meinke und Tom Wehr, beide sind erkältet, sowie von Felix Kleist (Daumenprellung). Aus privatem Grund fehlen wird Thomas Spychalski.