Haldensleben/Mieste l Die HSG-Sieben siegte beim bis dato Tabellenführer HSV Haldensleben knapp mit 30:29 (14:14) und stürzte die Bördekreisstädter damit von der Tabellenspitze.

„Es war eine konzentrierte Vorstellung meiner Mannschaft. Unsere Geschlossenheit war unser größter Trumpf“, freute sich nach Abpfiff HSG-Trainer Dominec Soeder.

Taktik geht auf

Der junge Übungsleiter führte aber noch einen anderen Grund an, warum am Ende die zwei Punkte in die Altmark gingen. „Wir haben Christoph Frank, Dreh- und Angelpunkt des HSV, in Manndeckung genommen. Er markierte zwar trotzdem zehn Tore, doch die resultierten zumeist aus Freiwurf-Aktionen beziehungsweise Siebenmeter“, erläuterte Dominec Soeder.

Von Beginn an entwickelte sich eine enge und damit spannende Begegnung. Dabei gelang es keiner Mannschaft sich auf mehr als zwei Treffer abzusetzen. Die Entscheidung reifte schließlich in den letzten 150 Sekunden heran. Der treffsichere Max Texdorf hatte für das 28:28 gesorgt. Der HSV legte zur 29:28-Führung nach. Dann besorgte der junge Jonas Teitge den erneuten Ausgleich (29:29). Der HSV vergab den anschließenden Angriff. Die Chance für die HSG. Die nutzte sie. Nach der Auszeit, elf Sekunden vor Ende genommen, netzte Maximilian Kleist eine Sekunde vor Schluss zum umjubelten 30:29 ein.

Statistik

HSG Altmark West: Kropf, Gutzeit - Lachmann, Gürtler (4), Otto, Röscher (1), Teitge (3), Texdorf (9), Seiler (6/3), Reikowski, Kleist (5), Hesse (1), Krause (1).

Siebenmeter: 3/3;

Zeitstrafen: 2.