Oebisfelde l In heimischer Hans-Pickert-Halle unterlagen sie dem HC Burgenland deutlich mit 20:30. Am Sonnabend geht es nun im Rückspiel erneut gegen die Burgenländer, die inzwischen Tabellenführer der Liga sind. Anpfiff ist um 19 Uhr in der Naumburger Sporthalle Euro-Ville. Schiedsrichter sind die Sportfreunde Oliver Niedtner und Thomas Schüller.

Die Fronten in dieser Begegnung (der Rangvorletzte wird vom Spitzenreiter erwartet) verlaufen eindeutig. Der HCB, der mit dem Aufstieg in die dritte Liga liebäugelt, ist der große Favorit. Konkret: Alles andere als ein Sieg für die Gastgeber, wäre eine Riesenüberraschung.

SVO kann frei aufspielen

Daraus ergibt sich aber möglicherweise eine kleine Chance für die Oebisfelder. Denn sollte der Kontrahent die Sieben von Trainer Christian Herrmann unterschätzen, was in derart eindeutiger Konstellation schon zu Hauf beim Handball vorgekommen ist, müssen die Oebisfelder zur Stelle sein und erfolgreich antworten.

Doch dazu bedarf es einer Steigerung gegenüber dem vergangenen Heimauftritt gegen den SV Plauen-Oberlosa. Die Allerstädter spielten zwar, auch weil die Einstellung passte, eine gute erste Hälfte, doch im zweiten Abschnitt fiel die Mannschaft stark ab.

Nicht nur in der Offensive, sondern vor allem im defensiven Bereich, fehlte die Durchschlagskraft. Den SVPO-Männern wurde es in der Abwehr zu einfach gemacht. Das nutzte der Gegner von den Außenpositionen konsequent. Dabei ist das Abwehrverhalten eigentlich eine Stärke der Oebisfelder. So legten sie in der Vergangenheit in der Defensive oft den Grundstein für eine erfolgreiche Begegnung.

Fakt ist aber auch, dass die Mittel der Allerstädter trotz aller Bemühungen derzeit nicht ausreichen, um gegen Mannschaften wie Plauen-Oberlosa, die sich im oberen Mittelfeld bewegen, bestehen zu können.