Oebisfelde l In eigener Halle bezwang die Formation von Trainer Thomas Meinel den TSV Niederndodeleben, der mit zu den Titelkandidaten zählt, sicher mit 22:16 (11:7). Die Allerstädterinnen führen nun mit 6:0 Punkten vor Niederndodeleben sowie dem SV Union Halle-Neustadt (beide 4:2 Zähler) die Tabelle an. Am kommenden Sonnabend reisen die SVO-Mädchen zum SV Friesen Frankenleben, der ebenfalls mit 4:2 Punkten (Rang vier) auf der Lauer liegt.

Trainer ist stolz

Übungsleiter Meinel war nach Abpfiff mächtig stolz auf seine Schützlinge. Zu recht. „Den Grundstein für unseren Erfolg haben wir in der Abwehr gelegt. Die Mädchen haben wie in den vorherigen Spielen in der Defensive mit einer ebenso fokussierten Torhüterin Florentine Grosche sehr aufmerksam gearbeitet. Zwar ist uns im Angriff nicht alles gelungen, doch das passiert. Wir sind jedenfalls auf einem guten Weg“, freute sich Trainer Meinel.

Gegen den robusten Kontrahenten war das spielerische Vermögen des SVO gefordert. Und das brachte er auf die Platte. Aber der TSV blieb immer auf Tuchfühlung, auch wenn der Rückstand zur Pause vier Tore betrug. „Wir hielten den Vorsprung zwar konstant auf vier bis fünf Tore, doch ein sicheres Polster war das nicht. Der TSV war schon gefährlich“, so Thomas Meinel. Aber die SVO-Mädchen arbeiteten über 50 Minuten konzentriert, so dass Lana Kalupke und Fenja Müller per Doppelschlag zum 22:16 alles perfekt machten.

Statistik

SV Oebisfelde: Drese, Grosche - Göhler (4), Jablonski, Keller, Schiemann, Müller (8/3), Noack (1), Kalupke (4/2), Füchsel (4), Lindner (1), Schwerdtfeger.

Siebenmeter: 5/5;

Zeitstrafen: 5.