Oebisfelde l Die Männer des SV Oebisfelde kämpfen in der Mitteldeutschen Oberliga um ihr Überleben. In dieser angespannten Lage müssen sie in heimischer Hans-Pickert-Halle gegen den Tabellenführer HC Elbflorenz Dresden II Farbe bekennen. Anwurf ist wie gewohnt um 18.30 Uhr.

Logisch, dass die Allerstädter als krasse Außenseiter in die Begegnung gehen. „Natürlich stehen wir unter Druck, doch gegen Dresden können wir im Prinzip befreit aufspielen. Denn so richtig auf der Rechnung hat uns gegen den Spitzenreiter wohl keiner“, so SVO-Trainer Thomas Meinel.

Orientierung an gute Phasen im Hinspiel

Orientieren möchte sich der Übungsleiter am Sonnabend möglichst am guten Start, den seinen Schützlinge im Hinspiel gelang. „Wir haben in Dresden über knapp 15 Minuten einen guten Ball gespielt. Die Defensive hat in der 6:0-Formation aufmerksam gearbeitet und in der Offensive haben wir geduldig die Abschlüsse vorbereitet. Dann haben wir, insbesondere mit Blick auf das Angriffsverhalten, leider abgebaut und sind in die Konterfalle getappt“, erklärte Thomas Meinel. Am Ende zogen die Oebisfelder klar mit 23:31 den Kürzeren.

Natürlich wird es schwer, gerade gegen den Tabellenführer, den richtigen Spagat zwischen Abwehr und Angriff zu finden. Doch die Oebisfelder haben es in der Vergangenheit oft bewiesen, dass sie es können. Speziell auch gegen Mannschaften, die als Favoriten in die Hans-Pickert-Halle angereist waren.

Vogel fehlt

Fehlen wird am Sonnabend leider weiterhin Spielmacher Alexander Vogel (Zehenbruch). Dafür kehrt Routinier und Kapitän Andreas Kalupke nach verletzungsbedingter Pause (Knöchel) in die Mannschaft zurück. Auch Linksaußen Florian Seiler steht wieder im Kader. „Wir hoffen natürlich auch wieder auf die Unterstützung unserer Fans“, so Thomas Meinel.