Oebisfelde l Was haben der SV Oebisfelde und der HC Aschersleben, Kontrahent der Allerstädter in der Hans-Pickert-Halle, gemeinsam? Erstens stecken beide Mannschaften im Abstiegskampf, zweitens gibt es einen Akteur, der für beide Mannschaften auf Torejagd gegangen ist beziehungsweise noch geht. Es handelt sich um Steffen Cieszynski.

Rückkehr von Cieszynski

Oebisfeldes erfolgreicher Ex-Manager Iven Wall lotste den damals jungen Spielmacher zum damaligen Regionaligisten an die Aller. Es war aber nur ein kurzes Gastspiel. Der Publikumsliebling wechselte mit Trainer Enrico Nefe zur HG Köthen und anschließend zum SV Anhalt Bernburg in Liga Nummer drei. Seit dieser Saison ist er nun in Aschersleben tätig und dürfte, wie auch die Oebisfelder, mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht zufrieden sein.

Die Ascherslebener stehen nämlich mit 7:11 Punkten, die auch Freiberg, Apolda und Aue II aufweisen, ebenso auf einem Abstiegsrang wie die Oebisfelder mit ihren 4:14 Zählern.

Ziel der Allerstädter wird es natürlich sein, sich an das Sieben-Punkte-Quartett heranzuschieben. Zumindest erst einmal an den Gast aus Aschersleben.

Trainer hofft auf Leistungssteigerung

„Warten wir erneut mit einer Leistung wie zuletzt in Delitzsch auf, dort haben wir über 40 Minuten schlecht agiert, wird es schwer. Doch die Jungs sind motiviert. Wir sind gut vorbereitet auf die personellen Konstellationen bei Aschersleben. Jedem ist bewusst, worauf es ankommt. Jeder will und wird sein Maximum abrufen, um das Spiel zu gewinnen“, betonte Oebisfeldes Übungsleiter Christian Herrmann.

Gegen die Concordia hatten die Allerstädter mit enormen Problemen im Angriff, zumindest über 40 Minuten, zu kämpfen. Diese Schwierigkeiten sind nicht neu. Auch in den Heimspielen haperte es oftmals im Aufbau einschließlich Abschlussverhalten.

Mit der defensiven Arbeit seiner Schützlinge sowie die der Torhüter Thomas Drese und Manuel Weis kann Trainer Herrmann hingegen durchaus zufrieden sein. „Unser Manko ist eindeutig die Offensive. Wir müssen viel konzentrierter im Aufbau arbeiten und auch konzentriert abschließen“, forderte der junge Handball-Lehrer.

Der Anwurf erfolgt wie gewohnt um 18.30 Uhr. Schiris sind die Sportfreunde Oliver Niedtner und Thomas Schüller.