Oebisfelde l Konkret: Die Allerstädter visieren im Cup-Finale gegen den 1. Nordligisten SV Irxleben den fünften Endspiel-Erfolg an. Anpfiff ist um 17 Uhr in der Irxlebener Wildparkhalle.

„Wir sind im Nord-Cup angetreten, um diesen zu gewinnen“, hatte Oebisfeldes Andreas Werner nach dem klaren 37:22-Sieg im Halbfinale gegen die Preussen aus Schönhausen selbstbewusst gesagt. Allerdings wird Rückraum-Akteur Andreas Werner, der im Prinzip nur „Kasi“ genannt wird, selbst nicht auflaufen können. Ebenfalls nicht mit von der Partie sind die beiden Torwächter Thomas Zimmermann und Timo Ellenberg sowie Konterspezialist Matthias Schulzke. Sie sind nicht verletzt, sondern sind durch die am Sonnabend in Oebisfelde angesetzte Jugendweihe verhindert.

SVO mit Optimismus

„Wir sind trotzdem stark genug besetzt, um den Cup nach 2017 wieder nach Oebisfelde zu holen. Zumal wir mit Hilfe rechnen können“, informierte Andreas Werner. Die Hilfe ist personeller Art. So wird Manuel Weis von der Mitteldeutschen Oberliga-Sieben des SVO in das verwaiste Gehäuse der Dritten rücken. Eventuell steht auch sein Kollege Thomas Drese zur Verfügung. Auflaufen wird außerdem Florian Seiler. Er kam bereits im Viertelfinale gegen Fortschritt Burg zum Einsatz und markierte beim 38:28-Erfolg satte 14 Tore.

Die Oebisfelder sind also gerüstet, doch sie müssen sich auf einen motivierten Kontrahenten einstellen. „Irxleben möchte in eigener Halle das Finale für sich entscheiden. Das ist doch logisch. Wir müssen jedenfalls unsere Abwehr- und Konterstärke möglichst konsequent durchziehen. Gelingt und das, sollte Zählbares in Form des nördlichen Cups herausspringen“, so Andreas Werner.

In der vergangenen Cup-Saison trafen beide Teams ebenfalls aufeinander. Damals im Halbfinale in Oebisfelde. Resultat: Die Allerstädter verpassten aufgrund einer 24:28-Niederlage den Sprung ins Finale. Im Punktspielgeschehen der 1. Nordliga liefern sich die Irxlebener indes ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Meisterschaft mit Post Magdeburg II.