Oebisfelde l Am Sonnabend gegen 20.30 Uhr ist die Saison 2018/19 in der Mitteldeutschen Oberliga der Männer, alle sieben Begegnungen werden um 19 Uhr angepfiffen, Geschichte. Auch für die Formation des SV Oebisfelde. „Rein rechnerisch sind wir abgestiegen. Es gibt zwar noch eine Hintertür, falls eine Mannschaft aus der MDO den Aufstieg in die 3. Liga schafft, doch das ist Spekulation. Sportlich sind wir abgestiegen. Wir wollen uns daher von unserem treuen Publikum ordentlich verabschieden. Konkret mit einem Sieg gegen Concordia Delitzsch“, blickte Oebisfeldes Trainer Thomas Meinel auf das morgige Abschluss-Spiel.

Meinel mit Abschied

Allerdings wird sich wie berichtetet auch Übungsleiter Meinel verabschieden. Er gibt das Trainer-Zepter an seinen bisherigen Stellvertreter Christian Herrmann weiter. Thomas Meinel, ein SVO-Urgestein, bleibt dem Verein aber erhalten. „Ohne Handball geht es nicht. Welche Funktion ich ausüben werde, ist aber noch unklar. Ich werde aber auch zur Verfügung stehen, sollte Christian einmal verhindert sein“, erzählte der scheidende Trainer.

Klar ist aber, dass sich seine Schützlinge zum Saisonfinale noch einmal reinhängen werden. „Mit Blick auf das vorherige Heimspiel gegen Plauen-Oberlosa (16:28-Niederlage) haben wir noch etwas gutzumachen. Das wissen die Jungs. Ich hoffe, dass sie sich so präsentieren wie in Köthen. Dort haben wir zwar knapp verloren (25:26), doch es war eine unserer besten Saisonleistungen“, merkte Thomas Meinel an.

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Erinnerungen aus dem Hinspiel mitnehmen

Gegen die Concordia aus Delitzsch haben die Allerstädter im Hinspiel indes überaus gute Erfahrungen gesammelt. Grund: Die Allerstädter setzten sich am letzten Hinrunden-Spieltag bei den Sachsen sicher mit 25:19 durch.

Leider rutschten die Oebisfelder danach immer weiter in den Keller ab, während sich die Delitzscher von diesem Schritt für Schritt entfernen konnten. Mit 23:27 Punkten hält die Concordia vor dem letzten Spieltag Tabellenposition acht.

SVO spielt in Bestbesetzung

Personell können die Allerstädter in der Hans-Pickert-Halle in Bestbesetzung auflaufen. Vielleicht präsentieren sich die SVO-Anhänger auch in Bestform und feuern ihre Sieben, mit Chef-Trommler Olaf Preuße an der Spitze, im letzten Spiel noch einmal ordentlich an.