Binde/Arendsee l Nach dem geteilten Spieltag vor zwei Wochen - der SV Binde spielte auswärts und zu Hause - steht nunmehr wieder ein Auswärtswochenende für die Bundesliga-Männer aus der Altmark an. Dabei reisen die Mannen um Teamleiter Alf Schernikau nach Neuruppin und Fehrbellin.

Wartet zunächst am Sonnabend (ab 13 Uhr) der BBC Neuruppin auf die Männer des SV Binde, so reisen sie einen Tag später (ab 10 Uhr) zum SV Fehrbellin II. Diese beiden Partien finden im Rahmen des 11./12. Spieltages der Saison 2019/2020 statt.

Und weil die Umstrukturierungen zu neuen Staffeln in dieser Saison griffen, ist dies schon das vorletzte Punktspielwochenende für die Binder in der 2. Bundesliga für diese Spielzeit.

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SV Binde liebäugelt mit Zusatzpunkt

Doch die Vorraussetzungen könnten für die beiden Partien unterschiedlicher nicht sein. Während sich die Binder in Neuruppin überhaupt nichts ausrechnen, liebäugeln sie einen Tag später in Fehrbellin schon mit einem Pünktchen.

„Wir fahren nach Neuruppin, kegeln da und fahren ganz schnell wieder weg“, so Teamleiter Alf Schernikau mit einem Lächeln auf den Lippen, hinichtlich der Chancen am 11. Spieltag. „Es ist wie es immer ist. Wir haben da keine Chance und der BBC sieht bei uns keinen Stich. Die Bahnen sind einfach zu unterschiedlich. Bei uns ist mitunter viel Gefühl gefragt, in Neuruppin dagegen geht es nur über die Power“, so Schernikau weiter.

Der rechnet sich aber in Fehrbellin etwas aus. „Sicherlich muss alles erstmal gespielt sein und man darf auch keinen Gegner unterschätzen, aber wir gehen mit der Zielstellung ins Spiel, einen Punkt einzufahren“, so der Teamleiter.

Rücklick lässt auf Positives hoffen

Die Hoffnungen auf Zählbares resultieren aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre, in denen der SV Binde dort immer gut aussah. Zudem haben auch die anderen Teams in dieser Saison bereits gezeigt, dass man die Fehrbelliner auf ihrer eigenen Bahn durchaus unter Druck setzen kann.

Personell wird es aber gleich zu zwei Saisonpremieren kommen. Carlo Thiede bleibt diesmal aus beruflichen Gründen in Schweden, so dass seine Position wieder ersetzt werden muss. Während am Sonnabend in Neuruppin Nils Jagodzinski als sechster Binder auf die Bahn geht, bauen die Altmärker am Sonntag in Fehrbellin auf Ludwig Albrecht. Komplettiert wird das Aufgebot von Jochen Neubauer, Stefan Dombrowski, Richard Albrecht und Alf Schernikau selbst. Auch der zuletzt gesundheitlich angeschlagene Burkhard Thiede, steht zur Verfügung und ist wieder fit.

„Wir wollen gern den Punkt holen, um vielleicht in Sachen zweiter Platz uns weiter abzusichern. Man muss aber abwarten, was die anderen Teams machen“, so Schernikau.