Salzwedel l Doch in der Schlussphase der Saison scheint den Mildestädtern die Luft auszugehen. So kamen sie, allerdings ersatzgeschwächt antretend, beim TSV Tangermünde II mit 1:13 arg unter die Räder.

Verfolger lauern

Während der VfL schwächelt, aber noch an der Tabellenspitze steht, holt die Konkurrenz auf. Insbesondere die SG Calvörde. Die Formation aus dem Bördekreis bezwang am Sonnabend an eigenen Tischen den TSV Kusey, der sein letztes Saisonspiel absolvierte, mit 8:6. Calvörde zog damit nach Punkten mit Kalbe, beide 14:8, gleich.

Eine arge Schlappe setzte es auch für den SSV Gardelegen. Der Absteiger aus der Bezirksliga trat zum Kreisduell beim SV Winterfeld an und kassierte wie Kalbe ein 1:13-Packung.

Am letzten Spieltag, der am kommenden Wochenende auf dem Programm steht, wird die Entscheidung um die Meisterschaft in der Bezirksklasse und den möglichen Aufstieg in die Bezirksliga fallen. Dabei schlägt am Sonnabend um 15 Uhr Calvörde in Gardelegen auf. Eine Stunde später geht es dann in Kalbe los. Der VfL empfängt Winterfeld.

Chancen auf Meisterschaft und Aufstieg haben auch noch die Tangermünder (13:9 Zähler). Sie erwarten am Sonntag um 14 Uhr den TTC Lok Stendal II.

SG Calvörde - TSV Kusey

Die Kuseyer verabschiedeten sich aus der Saison, auch wenn es nicht zum Sieg gereicht hat, sehr ordentlich. Denn die TSV-Männer agierten mit den ambitionierten Calvördern praktisch auf Augenhöhe. Deutlich wurde das an den Spielständen. So lautete das Resultat nach zehn absolvierten Begegnungen 5:5.

Dann aber zogen die Calvörder an. TSV-Mann Dirk Benecke musste gegen Jannis Zinn (1:3) passen, Gernot Hinz gegen Torsten Krökel (0:3) sowie Timo Held gegen Henning Bösche (1:3). Die Gastgeber hatten sich damit auf 8:5 abgesetzt und die Begegnung entschieden.

Den letzten Punkt holten sich dann aber noch die Kuseyer. Verantwortlich dafür zeichnete der stark aufspielende Robin Janot. Der junge Kuseyer holte im Abschluss-Duell gegen Michael Wolf seinen vierten Sieg und verkürzte auf 6:8.

SG Calvörde - TSV Kusey 8:6

TSV 1919 Kusey: Benecke, Hinz (1 Punkt), Janot (3,5), Held (1,5).

SV Winterfeld - SSV Gardelegen

Durch die sechste Saisonniederlage sind die Gardelegener auf den siebten Rang abgerutscht. Winterfeld verbesserte sich im Klassement hingegen auf Position vier.

Im Kreisduell hatten die Gäste keine Chance. Gestoppt wurde der Lauf der Winterfelder erst nach der sechsten Begegnung. SVW-Akteur Uwe Steffens musste sich seinem SSV-Kontrahenten The Manh mit 1:3 (11:9; 5:11; 8:11; 4:11) geschlagen geben. Anschließend nahm der Winterfelder Siegeszug wieder Fahrt auf. Spannend wurde es nur noch in den Spielen zwischen Philipp Schneider und Franz Petrov sowie Julian Döblitz und The Manh. Denn beide Partien gingen über fünf Sätze.

SV Winterfeld - SSV Gardelegen 13:1

SV Winterfeld: Steffens (2,5), Stein (3,5), Schneider (3,5), Döblitz (3,5)

SSV Gardelegen: Manh (1), Marquardt, Petrov, Seemann.

TSV Tangermünde II - VfL Kalbe

Beim Tabellenführer fehlten mit Marcel Krzewski, die Nummer eins im Team, und Daniel Schulz zwei wichtige Akteure. Ihr Fehlen konnte nicht kompensiert werden. Die Mildestädter kämpften zwar, doch mehr als zu einem Sieg kamen sie nicht. Dabei setzte sich Andrè Schrader gegen den Tangermünder Eric Hulsch mit 3:1 (11:4; 7:11; 11:3; 11:9) durch. Er verkürzte dadurch auf 1:10. Danach fuhren die Elbestädter noch drei 3:0-Erfolge ein und zurrten ihren Kantersieg fest.

Statistik

TSV Tangermünde II - VfL Kalbe 13:1

VfL Kalbe/Milde: Plöwka, Schröder, Schrader (1), Habermann.