Gardelegen l Am Sonntagnachmittag verloren die Gardelegener in eigener Halle - vor einer durchaus ordentlichen Kulisse - gegen den SV Fortuna Ballenstedt deutlich mit 0:3.

Dabei konnten die Altmärker, die auf Zuspieler Marc Niendorf verzichten mussten, wieder nur phasenweise mithalten und zeigen, was sie können. Über weite Strecken der Partie war das eigene Spiel allerdings zu fehlerhaft und drucklos, um die Ballenstedter enrsthaft in Gefahr bringen zu können.

Volleys kämpfen wacker

Die legten aber, permanent angefeuert von den mitgbrachten Trommlern, eher mäßig los und konnten sich zunächst nicht absetzen - im Gegeneteil. Der SSV lag 4:3 und sogar 12:10 vorn, ehe sich die Gäste fingen. Allerdings stieg nach diesem guten SSV-Beginn auch die beschriebene Fehlerquote an, so dass die Fortunen leichtes Spiel hatten und über 13:13 und später 21:17 zum 25:18-Satzgewinn kamen.

Durchgang Nummer zwei setzten die Hallenherren aus Gardelegen dann aber komplett in den Sand. Ehe sie sich versahen, lagen sie mit 0:9 (!) hinten und standen somit auf verlorenem Posten. Über 14:5 und 20:9 siegten die Ballenstedter klar und deutlich 25:9 und führten mit 2:0 nach Sätzen.

Satz drei begann wie der zweite. Schnell führte Ballenstedt mit 3:0, doch der SSV fing sich. Vor allem Herms fand jetzt sein Händchen und platzierte seine Angriffe im Fortuna-Feld. Bis zum 15:17 waren die Volleys dran und hofften auf einen Satzgewinn. Doch dann leisteten sich die Braune-Schützlinge erneut eine Fehlerkette und konnten auch in der Feldabwehr nicht überzeugen. Die Gäste zogen auf 23:19 davon und verbuchten schließlich auch die beiden noch fehlenden Punkte zum 25:19.

Statistik

SSV 80 Gardelegen: Berger, Gust, Wolter, Herms, Posselt, Liebscher, Winkler, Rummel, Braune, Rüsting. Knipp.