Salzlandkreis l Beide Mannschaften begannen sehr bescheiden, denn kein Team wollte früh in Rückstand geraten. Doch nach gut 15 Minuten legte das Wacker-Team dann doch zu, zeigte sich vor allem stark im Umschaltspiel bei Ballbesitz. So war der Führungstreffer ein Musterbeispiel dafür. Nach drei Spielzügen über 60 Meter stand Torschütze Dustin Giemsch völlig frei im Union-Torraum und vollendete mühelos. Damit bekam der Gast sichtlich Oberwasser und deutliche Feldvorteile. Nur im Abschluss klappte es mehrfach nicht, trotz guter Chancen (34. 37., 38.).

Da der Gast seine Chancen nicht nutzte, baute sich der Aufsteiger nun immer besser auf und kam zu ersten Torszenen. Zweimal verhinderte Wacker-Keeper Apel, noch vor der Pause, Schlimmeres.

Gäste-Abwehr ist gut organisiert

Mit Wiederanpfiff knüpfte der Gastgeber sofort an die Vorpausenleistung an und drängte die Gäste meist in die Abwehr. Aber diese stand, wie im gesamten Match, gut organisiert. Dazu zeigte der Landesklasse-Absteiger mehrfach guten Konterfußball und die Einheimischen hatten bei einem Lattendoppeltreffer (Tim Pflug, Nico Kietzmann, 53.) großes Glück. Dann fand die beste Spielphase mit deutlich mehr Feld- und Spielanteilen der Union-Reserve statt. So wurde Benjamin Meyer stark frei gespielt, scheiterte aber an Apel (55.) und der Nachschuss ging etwas kläglich über das Gästegehäuse. Da stand dem Gast doch mehrfach das Glück zur Seite, denn im Vorwärtsgang ging es kaum geordnet zu.

Da die Heimelf aber weiter auf Angriff setzte, boten sich Felgeleben mit der Zeit in der Offensive doch viele Freiräume. So auch beim 0:2, als Giemsch völlig allein vor dem Union-Tor stand. Das Spiel nahm nun weiter an Intensität und verbissenen Zweikämpfen zu, fand oft um den Wacker-Strafraum statt, da sich das Heimteam - mittlerweile in Unterzahl - energisch wehrte. Die Wacker-Konter kamen, bei nun recht verbissenem Kampf, nur noch sporadisch. Doch dem Gastgeber fehlt es in der finalen Angriffszone an Abschlussgenauigkeit und Durchsetzungsvermögen. Da die Wacker-Abwehr immer ein Bein dazwischen bekam. Als dann die Gastgeber-Abwehr erneut schlecht stand und Giemsch wieder seine Schnelligkeit nutzte, war das kurzweilige Match entschieden – 0:3.

Schönebeck: Morten Krüger; Sven Bartsch (70. Saleh Asaad), Maximilian Döring, Danny Rothe, Alexander Schmutzler, Benjamin Meyer, Georg Polczyk (60. Christian Kubos), Patrick Mengel, Karsten Bethke (60. Marcel Zielke), Marcus Mücke, Justin Dehnecke

Felgeleben: Thomas Apel, Lucas Oschmann, Philipp Sauer, Andy Drews (54. Hannes Böse), Nico Kietzmann (60. Johannes Knoblauch), Clemens Kubos (80. Peter Niederbudde), Tim Pflug, Benny König, Dustin Giemsch, Tobias Kunze

Tore: 0:1, 0:2, 0:3 Dustin Giemsch (23., 68., 85.); SR: Otto (Altenburg), ZS: 125, GRK: Danny Rothe (Schönebeck II, 71.), Hannes Böse (Felgeleben, 81.)