Schönebeck l Mit dem bisherigen Saisonverlauf kann man bei den Schönebeckern nicht unzufrieden sein. Unter Neu-Trainer Thomas Sauer legten die Elbestädter in den vergangenen vier Monaten eine ordentliche Entwicklung hin. Der Lohn war unter anderem der Einzug ins Viertelfinale des Landespokals und auch die Punktausbeute in der Liga ist für das junge Team mit 20 Zählern, die aktuell Rang sechs bedeuten, aller Ehren wert. Doch in den vergangenen Wochen schwächelten die Grün-Roten zusehends. Neben dem Pokalaus gegen Lüttchendorf (1:2) gab es in den Punktspielen nur ein torloses Remis bei Abstiegskandidat Blau-Weiß Niegripp und Niederlagen gegen Ilsenburg (0:2) sowie Gardelegen (1:4).

Für Trainer Thomas Sauer kommt diese Entwicklung jedoch nicht unerwartet: „Die vergangenen Spiele haben wir nicht so gestaltet, wie wir das gerne wollten. Unsere jungen Spieler sind etwas platt und haben eine Pause nötig. Mir war klar, dass das irgendwann passiert“, sagt Sauer.

Gegen Aufsteiger Möringen, der als konterstark und körperlich robust gilt, wollen die Unioner dennoch in die Erfolgsspur zurückkehren. „Wir werden die Aufstellung so wählen, dass wir Robustheit und Präsenz bieten können“, so Sauer. Taktisch will der Coach das Spiel möglichst „breit und hoch ziehen“ und das Konterspiel des MSV so gut wie möglich unterbinden. Mit welchem Personal dieser Plan umgesetzt werden soll, steht indes noch nicht fest. „Es gibt schon ein paar angeschlagene Spieler: Husten, Schnupfen, Heiserkeit, hier ein bisschen Knie, da ein Wehwehchen“, schildert der Trainer die Probleme innerhalb des Teams. Einfluss auf die Leistung sollen diese aber natürlich nicht haben.