Calbe l Dort gratuliert er den Handball-Minis am Ende des traditionellen Weihnachtsturniers zu ihren tollen sportlichen Leistungen. Es ist seit 19 Jahren ein überwältigendes Bild: Auf der gesamten Spielfläche der Hegersporthalle tummeln sich kleine Handballer, liefern sich spannende Partien und werden von den Eltern auf den vollen Rängen begeistert angefeuert. Die Stimmung ist gut, denn der Spaß steht im Vordergrund und am Ende des Vormittags werden alle kleine Sieger sein. Dann kommt auch der Weihnachtsmann mit seinen Wichteln und großzügig gefüllten Geschenktüten für jede einzelne Mannschaft.

Sport verkürzt die Wartezeit auf den &#x

Die Wartezeit auf den Bärtigen vertrieben sich die kleinen Sportler mit ihrem liebsten Hobby: Handball. So warteten mal mehr, mal weniger anspruchsvolle Gegner, wurde jeder Treffer frenetisch gefeiert und sich geärgert, wenn der Ball dann doch mal am Tor vorbeiflog. So manchen Trainer sah man sich die Haare raufen, um dann nach dem Spiel seine Schützlinge in den Arm zu nehmen, zu trösten und zu beruhigen. Denn bis aus den Knirpsen, von denen etliche noch nicht einmal zur Schule gehen, fertige Handballer werden, sind noch viele Jahre Zeit. Und wer weiß, vielleicht waren am Sonntag auch Talente dabei, die sich später einmal erinnern werden, dass ihr erstes großes Turnier das Miniturnier der TSG Calbe war.

18 Mannschaften folgten in diesem Jahr der Einladung an die Saale. Neben den Nachbarn Rot-Weiß Staßfurt, HC Salzland und Lok Schönebeck waren erneut etliche Magdeburger Teams vertreten. Köthen, Biederitz und Gommern lasen sich ebenso auf dem Spielplan wie der MTV Soltau, der die Teilnahme an diesem Turnier seit vielen Jahren zur Tradition gemacht hat.

Auf den zwei kleinen Spielfeldern bewiesen die Handball-Minis, was sie in den vergangenen Monaten gelernt haben. Und während die einen bereits die rauhe Luft des Spielbetriebs in der E-Jugend geschnuppert hatten, war die größte Sorge anderer, das Trikot so zu tragen, dass es nicht bis über die Knien hing. Letztendlich spielte aber auch das keine Rolle, denn jeder war glücklich dabei zu sein und mit dem geliebten Ball auf Torejagd zu gehen.

Referees beweisen viel Fingerspitzengefü

Viel Fingerspitzengefühl verlangte das von den Schiedsrichtern, die sich aus Trainern und Spielern älterer Mannschaften rekrutierten. „Wir sind euch sehr dankbar dafür, sonst wäre so ein Turnier gar nicht möglich“, bedankte sich Ulrich Wurbs, der das Turnier in gewohnter Weise moderierte, im Namen der Abteilung. Eingeschlossen darin waren auch die B-Jugendlichen an den Kampfgerichten, die Helfer an den Spielplänen und ganz besonders die technische Leiterin Dorle Hädecke, die den tollen Handballtag zum 19. Mal organisiert hatte.

Gespielt wurde in zwei Staffeln, einer männlichen und einer für die weiblichen sowie gemischten Teams, am Ende wurden die Sieger gekürt. Wie in jedem Jahr riefen die Kinder den Weihnachtsmann mit Gedichten und Liedern. Den Textvarianten waren dabei keine Grenzen gesetzt und seit Sonntag weiß jeder: Der Tannenbaum grünt eben auch, wenn die Sonne scheint. Zur „Weihnachtsbäckerei“ klatschte die ganze Halle mit, ehe es mucksmäuschenstill wurde. Ben Becker, der kurz zuvor noch auf der Platte stand, traute sich, vor dem riesigen Publikum drei Weihnachtslieder auf der Trompete zu spielen und erntete verdienten Applaus. Das überzeugte auch den Weihnachtsmann, der mit seinen Wichteln eintraf. Gemeinsam mit der amtierenden Bollenprinzessin Bettina I. und die ehemalige Bollenkönigin Josi I. gratulierte er den Kindern zu den erreichten Plätzen. Stolz trugen die Kleinen anschließend ihre Medaillen nach Hause und die gute Stimmung in die Weihnachtszeit.

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