Bitterfeld-Wolfen/Schönebeck l Eigentlich befanden sich die jungen Spielerinnen des SV Pädagogik Schönebeck auf einem guten Weg. Trainer Dirk Schambier sah fast in jeder Woche eine Steigerung. Doch am vergangenen Wochenende gab es erneut einen gehörigen Dämpfer. Die Volley-Landesoberliga-Partie gegen den VC Bitterfeld-Wolfen II ging sehr deutlich mit 0:3 (12:25, 14:25, 15:25) verloren. In Anbetracht der vorigen Auftritte war das doch wieder ein Schritt zurück.

Aber nicht nur das Warten auf die ersten Zähler geht somit weiter, auch die Statistik wurde abermals nicht aufgebessert. In den bisherigen sieben Ligaspielen holten die Schönebeckerinnen gerade einmal drei Sätze. Zu wenig. Vor allem in der Partie gegen Bitterfeld-Wolfen wurde klar, warum das so ist.

Bitterfeld zeigt sich abgezockter

Denn die Misere startete bereits im ersten Satz. Die Fehlerkette war in den meisten Fällen einfach zu lang, um den Gegner unter Druck zu setzen. Die Bitterfeld-Wolfener, die ihre Favoritenstellung unter Beweis stellen wollten, zeigten sich abgezockter und fuhren Zähler um Zähler ein.

Punktemäßig gab es zumindest im zweiten Satz eine Steigerung, denn die Schönebeckerinnen sammelten 14 Zähler ein. Allerdings waren diese bei weitem nicht ausreichend, um die Gastgeberinnen aus dem Konzept zu bringen.

Auch im dritten Satz konnte eine kleine Steigerung beobachtet werden. Am Ausgang änderte sich aber nichts, sodass der SVP auch diesen abgeben musste (15:25).

In der Tabelle steht die Mannschaft somit weiter auf dem letzten Rang. Der Vorletzte ist bereits auf fünf Zähler enteilt. Am kommenden Spieltag gastiert der SVP beim Ligazweiten Magdeburger SV 90. Eine mehr als schwere Aufgabe.