Staßfurt l Dabei sieht das Ergebnis gegen den höherklassigen Konkurrenten gar nicht schlecht aus. Mit 1:2 (0:1) unterlag die Mannschaft von Trainer Patrick Stockmann den Gästen. Er selbst merkte nach dem Abpfiff an: „Arnstedt spielt nicht umsonst eine Klasse höher, da kann man schon mal verlieren.“ Was ihn aber störte, war die Art und Weise, wie sich seine Mannschaft die Butter vom Brot nehmen lassen hatte. „Wir haben uns vor allem in der zweiten Hälfte dem Spiel von Arnstedt angepasst und zu viel mit langen Bällen agiert. Das darf nicht passieren.“

Den besseren Start erwischten die Gäste, jedoch ohne zu zwingenden Torchancen zu kommen. Die ersten 45 Minuten waren vor allem vom Spiel zwischen den Strafräumen geprägt. Stockmann hatte bereits nach einer halben Stunde genug gesehen und brachte mit Marcel Pusch, Tom Krüger und Markus Kasties drei frische Leute. Doch die entscheidende Idee fehlte seiner Mannschaft weiterhin. Aber auch die Gäste blieben ungefährlich. Erst kurz vor der Pause kamen sie zum Führungstreffer.

Mit einer deutlichen Pausenansprache versuchte Stockmann seine Spieler vor den zweiten 45 Minuten wachzurütteln – und es sollte zunächst funktionieren. Pusch war es, der nach einer Stunde Spielzeit schließlich den Ausgleich für die Bodestädter erzielte. Der Zwischenstand war vielversprechend, doch anschließend fielen die Gastgeber wieder in alte Muster aus der ersten Hälfte zurück. „Wir haben heute nicht viel von dem auf den Platz gebracht, was ich eigentlich von der Mannschaft erwarte“, meinte ein sichtlich angefressener Stockmann nach der Partie. Am kommenden Wochenende in Warnau soll die Mannschaft nun wieder ihr Gesicht aus den Vorwochen zeigen. „Wenn die Partie denn stattfindet“, blickt der Trainer angesichts der äußeren Bedingungen auf den Rückrundenauftakt.