Westeregeln l Kein Heimspiel wie jedes andere, wartet auf die Westeregelner Handballerinnen an diesem Wochenende. Bei der Teilnahme am Harz-Börde-Pokal will die Mannschaft von Trainer Marcus Singewald die kurze Negativserie, welche die Mannschaft zuletzt mit zwei Niederlagen in der Bezirksliga heimgesucht hatte, vergessen machen und neues Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben sammeln.

Ein großer Anreiz, die heutige Partie um 16 Uhr gegen die GWT HarzLuchse erfolgreich zu gestalten, ist die Tatsache, dass bei einem Erfolgserlebnis die Teilnahme am Final-Four-Turnier beim SV Anhalt Bernburg perfekt wäre. Doch bis dahin ist es kein leichter Weg. Während die Handballerinnen des SV Wacker im Achtelfinale spielfrei waren, hatten die HarzLuchse aus Gernrode bereits eine Hürde zu meistern. Im Heimspiel gegen den bis dato sieglosen Ligakonkurrenten HV Wernigerode hatten die Gastgeber wenig Mühe, sich durchzusetzen. Bereits zur Pause lagen sie mit 13:8 vorne und bauten ihren Vorsprung in der zweiten Halbzeit kontinuierlich aus. Am Ende stand ein deutlicher 27:20-Heimerfolg für die HarzLuchse zu Buche.

Mit den Westeregelnerinnen will es diesmal der nächste Ligakonkurrent besser machen. Dazu muss allerdings die Torausbeute besser werden, als in den letzten Partien. Gegen den TSV Wefensleben und Lok Oschersleben waren es nach Ablauf der 60 Spielminuten nur jeweils 21 Treffer, die zugunsten des SV Wacker auf der Anzeigetafel standen. Gerade die nur zehn Treffer vor der Pause beim SV Lok waren zu wenig, um den Gästen gefährlich zu werden.

Mut macht der Heimmannschaft allerdings der Blick auf die letzten Aufeinandertreffen beider Teams. Sowohl der Saisonauftakt in Westeregeln (24:19), als auch der 30:11-Erfolg in Gernrode vor vier Wochen waren klare Angelegenheiten für den SV Wacker. Getreu dem Sprichwort „Aller guten Dinge sind drei“ würde der SVW gern einen dritten Saisonsieg gegen die HarzLuchse einfahren. Vielleicht geht es mit dem Schwung der Endrunden-Teilnahme dann auch in der Liga wieder bergauf.