Staßfurt l Die Vorzeichen für das Spiel gegen Blankenburg und nächsten Sonnabend in Osterburg kennen die Spieler zur Genüge. Um am Saisonende die Bronzemedaille empfangen zu können, muss beide Male gewonnen werden und die Staßfurter sind auf Schrittmacherdienste angewiesen. Konkret, ein Staffelteam muss Halberstadt mindestens einen Punkt abnehmen. Mit diesem Druck wurde Blankenburg förmlich überrollt. Die Staßfurter siegten deutlich mit 37:25 (24:10).

Von hinten angefangen, Torhüter Pascal Stein, über die stabile Abwehr mit dessen Chef Fabian Rübenack bis hin zum Linksaußen Lieven Rach. Ganz stark. Ebenso die Taktik des Trainers, mit einem 5:1 zu beginnen. Vor der Fünferkette stehend nahm Lieven Rach nicht allein den Blankenburger Spielmacher aus der Partie, sondern nutzte auch stets anspielbereit den kurzen Weg zum gegnerischen Tor um einzunetzen. Elf Treffer verzeichnete der beste Torschütze der Liga.

Schon in der ersten Halbzeit rollte eine Welle nach der anderen auf das Harzer Tor. Dabei, vielleicht schon angesichts der deutlichen Überlegenheit, war „Bruder Leichtsinn“ nicht zu übersehen. Bei etwas mehr Konzentration hätte die Tor-ausbeute noch höher ausfallen können. Nach der Pause ließen es die Rot-Weissen ruhig angehen und die Gäste kommen. Nochmal 28 Tore die Ausbeute auf beiden Seiten. Nur, jetzt waren die Gäste besser dran und können von sich behaupten, die zweite Halbzeit gewonnen zu haben.

Mit dem Endergebnis kann Staßfurt leben. Mit der erwähnten Hoffnung, dass Halberstadt noch Punkte lässt. Die aber gewannen ihr vorletztes Spiel in Osterburg mit 60:20. Staßfurts letztes Spiel steigt am Wochenende in Osterburg.

Staßfurt: Pascal Stein - Jannik Fohrer (7), Paul Träger (1), Niclas Zimnick (6), Fabian Rübenack (7), Marcus Trinh (3), Lieven Rach (11), Justin Becker, Niclas Goldschmidt (2), Tim Härtel