Staßfurt l Im Heimspiel gegen den TuS Radis sind die Bodestädter klarer Favorit.Überheblich geht man auf Staßfurter Seite keineswegs in die Partie. Ein Selbstläufer wird der dritte Sieg in Serie nämlich nicht. Zumindest erwartet Vereinschef Patrick Schliwa das nicht: „In den vergangenen beiden Spielzeiten haben wir es nicht geschafft. Vor zwei Jahren gab es am dritten Spieltag die Niederlage gegen Calbe und im vergangenen Jahr hat es uns schon am zweiten Spieltag mit einem Remis gegen Glinde erwischt“, erinnert sich Schliwa mit dem zur Warnung erhobenen Zeigefinger.

Denn auch wenn Radis vor einer Woche in Schönebeck seinen Saisonauftakt in den Sand setzte und mit 28:30 verlor, verfügt das Team über eine starke Mannschaft. Immerhin wurden mit Zsolt Hetzmann, Lucas Lechelt, Sebastian Engel, Norbert Keserü (alle Wittenberg) sowie Johannes Bertuleit (USV Halle), Fritz Alisch (Dessau) und Joey Krickemeier (BSV Magdeburg) vor der Saison zahlreiche Neuzugänge verpflichtet. Mit dem 22-jährigen Dänen Morten Oleson kam nun ein weiterer Spieler hinzu, der in Staßfurt erstmals auflaufen soll. Er sammelte in Deutschlands nördlichstem Nachbarland bereits Erfahreungen in der zweiten und dritten Liga.

Folgerichtig kommt auch Staßfurts Trainer Sebastian Retting zu einer logischen Schlussfolgerung: „Das wird ein schweres Spiel und definitiv kein Selbstläufer.“ Eingeschüchtert ist man im Lager der Rot-Weissen von den personellen Neuentwicklungen in Radis aber keinesfalls. „Wir haben großen Respekt vor dem Gegner aber keine Angst. Wir wissen, was wir können und wollen in unserer Halle die Punkte natürlich behalten“, so Retting.

Kaum personelle Sorgen

Dazu hat der Übungsleiter auch wieder eine Schlagkräftige Truppe zur Verfügung, denn der Kader sollte komplett zur Verfügung stehen. Lediglich Kreisläufer Florian Lück könnte ausfallen. „Er hat sich für das Training abgemeldet gehabt, weil er ein bisschen erkältet war. Ich gehe aber davon aus, dass er zum Spiel wieder fit ist“, berichtet Retting.

Falls Lück doch nicht spielen kann, steht in Alexander Ernst ein Ersatz in den Startlöchern. „Er ist variabel einsetzbar und kann uns definitiv helfen, wenn er gebraucht wird. Letzte Woche hat er in der zweiten Mannschaft gespielt und das hat ihm sicher gut getan. Er gehört aber fest zum Kader der Ersten“, stellt der Rot-Weiss-Coach klar.

Die etwa 200 zugelassenen Fans können sich als auf ein interessantes Spiel freuen, für das an der Abendkasse noch Restkarten erhältlich sind.