Lüderitz l Der neu errichtete Windpark Hüselitz bildete die Kulisse zur dritten Auflage des Laufevents der Lüderitzer Vereine mit Unterstützung des SC Demker. Trotz der Temperaturen über 30 Grad Celsius starteten 215 Läufer über die fünf angebotenen Streckenlängen. Der Moderator fand zu Beginn die treffenden Worte: „Seien sie bei dieser Hitze vorsichtig und trinken sie sehr viel. Es kommt weniger auf die Zeiten an. Kommen sie gesund ins Ziel.“

Die Sonne brennt

Und wie Recht er damit hatte. Spendeten die Bäume am Sportplatz noch etwas Schatten, brannte auf den Feldwegen die Sonne erbarmungslos. Der Fanfarenzug Lüderitz eröffnete die Veranstaltung, bevor die Jüngsten auf eine Sportplatzrunde geschickt wurden. Die Fünfjährige Jette Emilia Zaschke klemmte sich dabei an die Sohlen ihres Vaters und beendete die 400 Meter auf dem vierten Platz.

Über die 1,5 Kilometer ihrer Schwester Rieke Lucie Zaschke hatten die Beine des in der Altersklasse M45 startenden Papas dann etwas Mühe zu folgen. Mit 46 Sekunden Vorsprung auf Platz zwei siegte Rieke souverän in der jüngsten Altersklasse. Wenn sie weiter hart trainiert, wird sie ihr Ziel, einmal die fünf Kilometer zu laufen, sicher bald umsetzen. Laut Empfehlung der Deutschen Leichtathletikordnung ist diese Streckenlänge aber erst ab der Altersklasse U12 zu werten. Rieke wird also noch eine ganze Weile warten müssen.

Nudeln als Trost

Mit dem gemeinsamen Start der Hauptläufe, hinterließen die Läufer eine große Staubwolke auf dem Lüderitzer Sportplatz. Bis die ersten Finisher einliefen, hatte die sich aber wieder gelegt. Etwas enttäuscht registrierten die Gaensefurther dann, dass es entgegen der Ausschreibung gar keine Finisher-Medaillen gab. Nudeln mit Tomatensoße trösteten aber schnell darüber hinweg.

Damit geht nun auch der Elbe-Ohre-Cup in die Sommerpause. Am 4. August wird in Gardelegen der 11. Eizo-Itagaki-Pokallauf über die Bühne gehen und die Ersten in den einzelnen Altersklassen können sich dann auch über Medaillen freuen.