Staßfurt/Güsten l Tabellenführer Staßfurt fuhr zum zwölften Mal in dieser Saison drei Punkte ein, Güsten gelang dies zum ersten Mal. Während die Staßfurterinnen gegen Blankenburg (3:0) und den HSV Medizin Magdeburg (3:1) erneut zwei souveräne Siege einfuhren, konnten die Güstenerinnen ihren ersehnten ersten Drei-Punkte-Erfolg einfahren und damit das Tabellenende verlassen. Der FZV bezwang die WSG Reform Magdeburg II überzeugend mit 3:1, was die Niederlage (0:3 gegen Schönebeck) in den Hintergrund drängte.

HSV Medizin Magdeburg - VC 97 Staßfurt 1:3 (25:16, 8:25, 14:25, 23:25). In Durchgang eins kam der Ligaprimus überhaupt nicht in die Gänge und wurde vom Tabellendritten deutlich bezwungen. Das stachelte den Favoriten aber offensichtlich richtig an, so dass die weiteren Sätze zum Teil deutlich an den VC 97 gingen.

VC 97 Staßfurt - Blankenburger FV 3:0 (25:6, 25:13, 25:9). Nach dem holprigen Beginn gegen den HSV ließen die Staßfurterinnen gegen Blankenburg überhaupt nichts anbrennen und dominierten die Partie vom ersten Aufschlag bis zum letzten Ballwechsel.

SV Pädagogik Schönebeck - FZV Eintracht 91 Güsten 3:0 (27:25, 25:20, 25:13). Unheimlich spannend verlief der erste Satz im Kreisduell. Dabei verließ die Güstenerinnen in der entscheidenden Phase ein wenig das Glück. In Durchgang zwei und drei waren die Schönebeckerinnen dann das etwas stärkere Team.

FZV Eintracht 91 Güsten - WSG Reform Magdeburg II 3:1 (25:23, 25:17, 6:26, 25:12). Das Kellerduell Letzter gegen Vorletzter wurde von beiden Seiten mit Spannung erwartet. Entsprechend umkämpft war der erste Satz, den Güsten knapp für sich entschied. Ensprechend motiviert setzte sich der FZV auch in Durchgang zwei durch, während es im dritten Satz eine 6:25-Klatsche gab. Die Eintracht brach dann aber nicht ein und sicherte sich so den Sieg. Dieser Erfolg sorgte auch dafür, dass man den Kontrahenten in der Tabelle überholte und die Rote Laterne weiterreichte.