Berlin/Stendal l Das Spiel soll um 14 Uhr auf dem Rasenplatz in der Römmering Straße 15 von Schiedsrichter Florian Markhoff (Hagenow) angepfiffen werden. Noch ist aber nicht ganz sicher, ob eventuell doch auf Kunstrasen gespielt wird.

Franz Erdmann gesperrt

„Wir müssen und werden uns auf beide Sachen einstellen“, sagt Jörn Schulz, Trainer des 1. FC Lok Stendal.

Gastgeber ist die Wundertüte der Liga

Die Gastgeber stehen derzeit mit 28 Punkten im Tabellen-Mittelfeld auf Platz sechs, verloren aber in der Vorwoche deutlich 1:4 in Staaken. Innenverteidiger Slim Jaballah sah bereits in der elften Minute nach einem Handspiel die Gelb-Rote Karte. Der Kapitän der Charlottenburger ist somit am Sonntag gesperrt.

Für die Berliner scheint es in dieser Saison sowieso nur Hopp oder Top zu geben. Neun Siegen stehen neun Niederlagen gegenüber, nur einmal spielte Charlottenburg in dieser Saison Unentschieden. Überraschend spricht man im Charlottenburger Lager von einem Sechs-Punkte-Spiel gegen die Stendaler. Die Abstiegsplätze scheinen den Berlinern noch nicht weit weg genug.

Schulz blickt voraus

Für den 1. FC Lok Stendal (Platz 14 mit 17 Punkten) wird es darum gehen, den Auswärtsfluch zu beseitigen. In diesem Jahr gab es in zwei Spielen zwei Niederlagen (Greifswald 0:1 und TeBe 0:4). Sich nur auf die Heimspiele zu verlassen, das könnte am Ende schief gehen. „Wir wollen schon was aus Berlin mitnehmen. Ich sehe aber die Charlottenburger als eine ähnliche starke Mannschaft wie Strausberg. Sie hat zuletzt unglücklich in Staaken verloren und ist bestimmt auf Wiedergutmachung aus. Für uns ist es ein ganz wichtiges Spiel gegen den Abstieg und der Gastgeber will sicher Punkte gegen eine in der Tabelle unten stehende Mannschaft sammeln, um ganz sicher zu gehen“, sagt Schulz.

Martin Krüger, der zuletzt krankheitsbedingt gefehlt hat, ist bei den Stendalern wieder einsatzbereit, er hat in der Woche trainiert. Dafür fällt Franz Erdmann mit einer Sperre (fünfte Gelbe Karte) aus. Schulz: „Daher werde ich taktisch umstellen müssen, auch weil uns Charlottenburg am Sonntag beobachtet hat.“