Stendal l Die Partie im Hölzchen wird um 13 Uhr im Hölzchen angepfiffen. Leiterin des Spiel ist Christine Weigelt. Sie ist Schiedsrichterin in der Frauen-Bundesliga und pfeift für Bundesligisten RB Leipzig.

Über die Wichtigkeit dieser Begegnung wurde schon viel berichtet. Beide Mannschaften stecken in einem Tal, im Tabellenkeller - und wollen da raus. So schnell wie nur irgendwie möglich. Bisher haben beide Teams magere zehn Punkte eingefahren.

Lok-Trainer Schulz fordert Zusammenhalt

Brandenburg hat zuletzt mit den 1:1 gegen Blau-Weiß Berlin ein kleines Erfolgserlebnis gehabt. Der letzte Sieg des BSC ist auch schon wieder vom 10. Spieltag her. Brandenburg hat große personelle Sorgen. Ersatztorhüter Daniel Wessel wurde in diesem Spiel in den Sturm beordert. In der Schlussphase dieser Partie wechselte Trainer Mario Block auch noch die Kreisliga-Akteure Daniel Kschammer und Phillipp Fügner. Am Ende sah der Trainer noch die Rote Karte.

„Wir geben noch einmal alles, um zum Abschluss des Jahres in Stendal zu gewinnen“, so die Kampfansage des BSC-Trainers. Für Brandeburg ist es in Stendal die letzte Partie 2019.

Ganz schlecht ist es für Lok zuletzt verlaufen. Es gab drei Niederlagen in Folge und aus den vergangenen fünf Spielen nur einen Punkt (2:2 gegen Tasmania).Insgesamt haben die Stendaler in der laufenden Saison erst einen Sieg (2:0 gegen Torgelow) eingefahren.

Sieg nahezu Pflicht

Das bisher letzte Aufeinandertreffen zwischen beiden Teams war für die Altmärker ganz bitter. Am Ostersonnabend 2019 verlor Stendal in der Stahl-Stadt 2:3. Es wird also Zeit, dass eine Trendwende für den 1. FC Lok kommt. Gegen Brandenburg müssen – ohne unnötig Druck aufzubauen, drei Punkte her.

Ihre Sperre haben die beiden Innenverteidiger Sebastian Hey und Tim Schaarschmidt abgesessen. Sie stehen Trainer Jörn Schulz am Sonntag wieder zur Verfügung. Dafür fällt Martin Gödecke weiter aus. Angeschlagen ist Steven Schubert und Martin Krüger ist krank. Ihr Einsatz ist ungewiss.

„Wir müssen das Spiel gewinnen. Die Mannschaft wird dafür alles abrufen. Ich wünsche mir die Unterstützung von den Zuschauern, damit die Mannschaft befreit aufspielen kann. Es ist eine schwere Situation, jetzt müssen alle zusammenhalten“, sagt Lok-Trainer Jörn Schulz.