Stendal l Zum einen empfängt Saxonia Tangermünde die Eintracht aus Salzwedel und zum anderen ist der Osterburger FC Gastgeber im Nordderby für den Kreveser SV. Beide Spiele werden am Sonnabend bereits eine Stunde früher angepfiffen. 14 Uhr geht es im Stadion Am Wäldchen und auch in der Biesestadt los.

Topspiel in Tangermünde

Zum Topspiel des Spieltages hat Saxonia Tangermünde die ungeschlagene Eintracht aus Salzwedel zu Gast. In der vergangenen Saison vermasselten die Kaiserstädter den Salzwedelern den Aufstieg in die Landesliga, als sie sich am 8. Juni 2019 1:1-unentschieden trennten. Dies dürfte noch in den Köpfen der Kietzke-Elf stecken. Aber der Gäste-Coach sieht den Gastgeber als Favoriten. „Wir haben uns in Tangermünde immer schwer getan“, erklärt Helge Kietzke.

Zudem sind die Jeetzestädter noch nicht auf dem spielerischen Level, wo sie eigentlich sein wollen. „Dennoch wollen wir an die gute zweite Halbzeit gegen Arneburg anknüpfen, so dass wir zumindest einen Punkt mitnehmen“, so Kietzke weiter. Für dieses Unterfangen fehlen ihm Kevin Gebert, Luca Nowak, Lukas Biermann und Jan Höfert.

Die gute Serie der Gäste ist auch an Saxonia-Coach Steffen Lenz nicht vorbeigegangen: „Salzwedel kommt als ungeschlagener Tabellenzweiter nach Tangermünde. Das sagt schon einiges über die Qualität dieser Mannschaft aus.“ Zumal die Eintracht „über gute Einzelspieler verfügt und ein gutes Umschaltspiel hat“, weiß Lenz zu berichten.

Saxonia-Sturmduo im Fokus

Es dürfte ein enges Match werden, „wo die kleinsten Fehler entscheiden können“, so Lenz weiter. Dennoch besitzen die Tangermünder ebenfalls genügend Qualität, um ihren Lauf weiter fortzusetzen. Dazu dürfte auch das Stürmerduo Alexander Klitzing/Rosario Schulze beitragen. Beide Akteure haben zusammen bereits 24 Tore erzielt und wenn es nach den beiden geht, können nach dem 9. Spieltag ruhig noch mehr dazu kommen.

Derby beim Osterburger FC

Im Norden des Landkreises kommt es zum spannungsgeladenen Derby zwischen dem Osterburger FC und dem Kreveser SV. Beide Ortschaften trennen nur vier Kilometer, so dass das Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion voll werden wird. Zumal auch das Wetter gut werden soll. Beide Mannschaften brauchen keine Extramotivation. Es dürfte ein heißer Tanz werden.

Die Gastgeber haben ihr kleines Tief überwunden und „haben seit drei Wochen gut Selbstvertrauen ‚getankt‘. Die Form zeigt steil nach oben“, erklärt OFC-Coach Uwe Schmidt. Mit guten Leistungen überzeugten sie gegen Salzwedel, Arneburg und Beetzendorf, wobei „die Ergebnisse gegen Salzwedel und Arneburg nicht stimmten“, so Schmidt weiter. Aber „das konnten wir jetzt gegen Beetzendorf ändern und das Ergebnis positiv gestalten. Das wollen wir auch gegen Krevese so tun“, zeigt sich Schmidt positiv gestimmt.

OFC-Trainer Schmidt ist optimistisch

Einige seiner Spieler haben sich die Begegnung der Gäste in der Vorwoche gegen den SSV 80 Gardelegen II angeguckt, ob sie daraus Erkenntnis ziehen konnten, bleibt abzuwarten. Schmidt ist dennoch optimistisch und sagte abschließend: „Wenn wir genauso diszipliniert und hart arbeiten im Spiel gegen Krevese, wie in den letzten drei Wochen, dann denke ich, haben wir gute Chancen zu gewinnen.“

Auch der Kreveser SV hat sich aus seiner Minikrise befreit und durfte sich in den letzten beiden Spielen über Erfolge freuen. Ein Derbysieg dürfte die Stimmung weiter heben.