Stendal l Der 1. FC Lok Stendal hat in der Verbandsliga der A-Junioren einen kleinen Befreiungsschlag geschaft. Gegen Börde Magdeburg setzte sich die Altmärker mit 3:2 durch. Die B-Junioren der Eisenbahner spielten bei Grün-Weiß Piesteritz 0:0.

Verbandsliga A-Junioren

1. FC Lok Stendal - Börde Magdeburg 3:2 (1:1)

Die Gastgeber gaben zunächst den Ton an, münzten dies aber nicht in Zählbares um. Dann waren die Hausherren bei einem Standard nicht im Bilde. Börde nutzte dies nach einer Viertelstunde zum 1:0. Das Heimteam rannte weiter an. „Wir haben uns einfach nicht belohnt“, legte Trainer Simon Balliet den Finger in die Wunde. Kurz vor der Pause klappte es dann doch noch mit dem Ausgleich. Nach einer schönen Einzelleistung von Marius Schmidt gab es ein Eigentor der Gäste. Die Platzherren gingen im zweiten Durchgang aggresiver in die Zweikämpfe, wollten nun unbedingt den Dreier eintüten. Doch ein Komunikationsfehler wurde von Magdeburg bitter bestraft. Börde lag erneut in Front.

Dann hatte der Heimtrainer ein glückliches Händchen, wechselte Philipp Brühahn nach einer Stunde ein. Der brauchte keine zwei Minuten um warm zu werden. Sensationell bugsierte er die Kugel mit der Hacke ins lange Eck zum 2:2. Der Joker war nun richtig heiß, wusch vier Minuten später gleich nochmal nach. Nach Pass von der Grundlinie brauchte Brühahn nur noch den Fuß hinzuhalten. Zum Schluss trafen die Gäste noch einmal die Latte. In der Nachspielzeit gab es zwei Platzverweise (Schmidt auf Seiten von Lok). „In unserer Situation war der Sieg zwingen notwendig und zum Glück haben wir uns belohnt“, so Coach Balliet.

Statistik

Torfolge: 0:1 (15.), 1:1 Eigentor (39.), 1:2 (56.), 2:2, 3:2 Brühahn (62., 66.).

Verbandsliga B-Junioren

Grün-Weiß Piesteritz - 1. FC Lok Stendal 0:0

In der ersten Halbzeit passierte wenig vor den Toren. „Wir haben hinten gut gestanden, nichts zugelassen, aber nach vorne auch wenig Möglichkeiten gehabt“, äußerte sich Stendals Trainer Eike Pohl. Die einzige Gelegenheit der Altmärker war nicht von Erfolg gekrönt. Im zweiten Abschnitt legten die Stendaler eine Schippe drauf. Meistens zischten die Bälle knapp am Piesteritzer Tor vorbei oder die starke Abwehr inklusive guten Torwart bereinigten die Situation. So lief alles auf das 0:0 hin. Fast hätte Piesteritz mit der letzten Aktion noch das Siegtor erzielt. Hier hatte Stendal dann das nötige Glück. „Ich kann mit dem Punkt gut leben. Es hat etwas das Zwingende nach vorn gefehlt“, analysierte Coach Pohl zum Abschluss.

Statistik

Tore: Fehlanzeige.