Stendal l Die Partie im Parkstadion Neustrelitz (Pappelallee) wird um 13.30 Uhr von Schiedsrichter Jacob Pawlowski angepfiffen.

Beide Mannschaften haben am Wochenende ihre Spiele in den Sand gesetzt. Neustrelitz verlor in der Schlussminute noch 1:2 in Staaken. Die TSG hatte mit neun Mann lange ein 1:1 gehalten, bis sie noch einen Elfmeter hinnehmen mussten und das Spiel unglücklich verloren.

Teams wollen Wiedergutmachung

Die Stendaler hingegen mussten im Hölzchen eine deutliche 1:4-Niederlage gegen Torgelow hinnehmen. Der Unterschied: der morgige Gastgeber hat bereits neun Punkte mehr als die Stendaler gesammelt.

Schubert brummt Sperre ab

Somit dürfte die Favoritenrolle klar beim Gastgeber liegen. Bei den Platzherren werden am Sonntag Arbnor Dervishaj und Bartosz Flis fehlen. Beide haben in Staaken die Rote Karte gesehen.

Auch bei den Lok-Kickern aus Stendal gibt es am Sonntag wieder einige personellen Sorgen. Neben den Langzeitverletzten (Simon Balliet, Moritz Instenberg, Kevin Dagnet) fehlt weiterhin Niclas Buschke, der sich noch im Urlaub befindet. Zudem hat Steven Schubert am Sonntag seine fünfte Gelbe Karte gesehen. Er ist am 22. Spieltag gesperrt.

Remis im Hinspiel

Das Hinspiel in der Altmark endete 1:1. Neustrelitz führte in Stendal lange 1:0. Erst in der Nachspielzeit gelang Marcel Werner vor 329 Zuschauern der Ausgleichstreffer.

Für die Stendaler, die sich in dieser Partie in einer Außenseiterrolle befinden, gilt es, die Niederlage gegen Torgelow aus den Kleidern zu schütteln, um Zusatzpunkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Nach derzeitiger Lage wäre ein Unentscheiden schon als Erfolg zu bezeichnen.

Auf jeden Fall muss die Leidenschaft und der Wille zu sehen sein, diese Partie erfolgreich zu gestalten.