Stendal l Die Partie im Hölzchen wird um 14 Uhr von Schiedsrichter Andy Stolz (Pritzwalk) angepfiffen.

Lok vor richtungsweisendem Spiel

Über die Wichtigkeit dieser Begegnung für die Altmärker wurde schon viel debattiert. Fakt ist, gegen den Rangletzten brauchen die Lok-Kicker unbedingt einen Dreier, um den Klassenerhalt zu realisieren. Sollte dann die Konkurrenz auch noch mitspielen, dann könnte bereits am Sonntag alles unter Dach und Fach sein. Ein Endspiel am letzten Spieltag bei Blau-Weiß Berlin will kein Stendaler.

Die Frage ist natürlich auch, ob die Mannschaften, für die es um nichts mehr geht, mitspielen, unter anderem empfängt TeBe als Rangzweiter (ohne Titelchancen) Wismar und der bereits feststehende Staffelsieger Lichtenberg spielt in Straußberg. Um ganz sicher zu gehen, braucht jedoch Neustrelitz noch Punkte gegen Brandenburg. Am letzten Spieltag treffen Wismar und Straußberg aufeinander. Durch den Rückzug (und damit freiwilligem Abstieg) von Altlüdersdorf wird ja nur noch eine Mannschaft für (nach jetzigem Stand) Relegationsspiel mit dem Rang 14. der Süd-Staffel gesucht. Das alles sollte die Stendaler am Sonntag aber erst nach Spielende interessieren. Sie müssen ihre Hausaufgabe erledigen.

Schulz appelliert an seine Elf

Malchow hat von den bisher ausgetragenen 28 Spielen 26 verloren und nur einmal gewonnen (ein Unentschieden). Damit ist das Team am Sonntag klarer Außenseiter, hat aber auch nichts mehr zu verlieren. Genau darin besteht die große Gefahr für Lok. „Ich denke, das wird das schwierigste Spiel der Saison für uns. Wir werden viel Ballbesitz haben. Das haben wir aber in der Woche trainiert. Wir müssen unsere Leistung auf den Platz bringen, dann werden wir dieses Spiel auch gewinnen“, sagt Lok-Trainer Jörn Schulz.

Er hofft natürlich auch, dass sich TeBe, Lichtenberg und Greifswald nicht hängen lassen. „Bei einer günstigen Konstellation können wir den Klassenerhalt schon im eigene Stadion am Sonntag feiern.“

Fehlen werden neben den Langzeitverletzten bei Lok zudem noch Max Salge (privat), Franz Erdmann (erkältet) und Vincent Kühn (verletzt). Schulz: „Alle anderen sind an Bord.“