Stendal l In der Fußball-Verbandsliga, Staffel Nord, belegt die Mannschaft des 1. FC Lok Stendal derzeit mit 20 Punkten den sechsten Platz.

Die Altmärker haben sogar noch ein Nachholspiel bei Fortuna Magdeburg, das am 25. Februar angesetzt ist.

Vor Saisonbeginn hatten wohl nicht viele mit dieser Energieleistung der Stendaler Lok-Mannschaft gerechnet. Es gab sogar Spieler, die sich noch kurzfristig an andere Vereine banden, um sich höhere Chancen auf die Verbandsliga-Qualifikation auszurechnen.

Gute Teamleistung

Doch was die Jungs um ihr Trainergespann Ricardo und Steffen Peters in der Hinserie leisteten, war schon sehr erstaunlich. Spielerisch ist man sicher nicht auf dem Level der vergangenen Jahre, aber als geschlossene Mannschaft hat man Ergebnisse erzielt, die nicht unbedingt zu erwarten waren.

So zählen der 3:0-Sieg in Halberstadt sowie die Punktgewinne gegen die Tabellenersten 1. FC Magdeburg oder gegen Burg zu den Überraschungen. Auch im Kreisderby gegen den Osterburger FC setzten sich die Stendaler mit 2:0 durch und stehen nicht zu unrecht bei Halbzeit auf Platz sechs und den damit verbundenen Qualifikationsplatz für die eingleisige Verbandsliga.

Kleiner Kader

Um so erstaunlicher ist diese Leistung, da man mit zwölf Spielern den wohl kleinsten Kader aller Verbandliga-Teams besitzt und fast wöchentlich auch noch die Landesliga C-Junioren unterstützen muss. Es ist zu hoffen, dass das Verletzungspech auch in der Rückserie den Stendalern fern bleibt. Dass man von den kommenden zwölf Partien nur vier Heimspiele hat, ist sicher auch kein Vorteil.

Aber mit dem selben Einsatz und Willen wie zum großen Teil der Hinserie ist das angestrebte Ziel nicht unmöglich. Die Rückrunde beginnt für die Stendaler schon am 25. Februar mit dem Nachholespiel bei Fortuna Magdeburg, doch zunächst müssen die Lok-Jungs erst einmal beim Pape-Cup in der Magdeburger Getec-Arena bestehen.