Stendal l Im Stadtduell gegen den Kreisoberligisten Post SV Stendal gab es ein knappes 1:0. Die Zuschauer, einige waren von der zuvor ausgetragegenen Begegnung der ersten Lok-Vertretung in die Osterburger Straße rüber gekommen, sahen eine eher mäßige Partie.

Beide Mannschaften versuchten in das Spiel reinzukommen. In der ersten halben Stunde gab es auch einige gute Ansätze. Die gefährlichste Angelegenheit entschärfte, der sehr starke Martin Hermenau im Lok-Gehäuse.

Führung vor der Pause

Nach 32 Minuten zeigten die Gastgeber, die mit vielen A-Junioren besetzt waren, eine schöne Kombination. Lucas Pohl entwischte auf der rechten Seite und brachte das Leder vor den Kasten. Dort stand Alireza Nabizade und vollendete unhaltbar für Schlussmann Marvin Krebs zum 1:0.

Bilder

Die Postler schüttelten sich kurz, hätten bis zur Pause den Ausgleichstreffer zwingend markieren müssen. Zunächst köpfte Dustin Hallmann eine Eingabe von Noah Maria Jacobs unter Bedrängnis neben das Gehäuse.

Hermenau hält einen Foulelfmeter

Kurz darauf gab es eine knifflige Situation im Lok-Straraum. Schiri Andre Hoffmann entschied für Torwart Martin Hermenau und gegen die Gäste, die kurz protestierten. Es hätte auch Elfmeter geben können. Den gab es wenig später. Zunächst scheiterte Michael Blume an Torwart Hermenau. Schließlich folgte beim Nachsetzen ein Foul an Marcel Weidebach. Schiri Hoffmann zeigte auf den Punkt. Doch Torwart Hermenau reagierte erneut glänzend und parierte den Elfer.

Vor dem Wechsel spielten sich die Platzherren nochmal durch. Nils Paukes freier Abschluss aus halblinker Position ging genau auf Keeper Krebs. So blieb es beim 1:0 für Lok Stendal II.

Spiel wird offen nach dem Seitenwechsel

Die zweite Hälfte begann gleich mit einem Knaller der Gäste. Tim Gräßer setzte sich dynamisch durch, wurde dann gestoppt. Die Kugel kam zu Christoph Baumann, der das Streitobjekt an den Querbalken setzte. Beim Gastgeber fehlte mit nachlassenden Kräften auch das Zusammenspiel. Fast alle Angriffe versandeten oder die Akteure rieben sich in Einzelaktionen auf. Auf der Gegenseite belohnten sich die Röxer einfach nicht. So kam Marcel Weidebach nach einer Flanke von Baumann freistehend zum Kopfball, doch der Ball ging klar daneben. Das Niveau der Partie sank in der Folge. Im Schlussgang versäumte es Lok Stendal II den Sack zu zumachen. Marcus Kellmann bekam eine starke Vorarbeit vom sehr guten Paul Erdmann nicht im leeren Tor unter. Dann gab es zwei Freistöße. Den von Robert Mahrhold lenkte Marvin Krebs über den Balken. Carl Klautzsch traf aus ähnlicher Position die Latte.

Schließlich vergab auch Simon Lutschke die letzte Chancen gegen den erneut stark reagierenden Hermenau. So blieb es beim 1:0 für den 1. FC Lok Stendal II.

Statistik

Lok Stendal II: Hermenau - Sawatzki, Pohl, Matlaba, M. Kellmann, Gregoschek, Becker, Mahrhold, Klautzsch, M. L. Schmidt, Nabizade, (Nguyen, Erdmann, Pauke, Goda).

Post Stendal: Krebs - Tuchen, Ritter, Stephan, Jacobs, Baumann, Walzel, Schulz, Blume, Seguin, Weidebach, (Hoffmann, Lutschke, Hallmann, Gräßer).

Tor: 1:0 Nabizade (32.).