Stendal l Die Partie wird um 14 Uhr vom Unparteiischen Jacob Pawlowski (Landesverband Berlin) angepfiffen. Ihm assistieren an den Linien Raphael Gieseler und Stephan Schenke.

Geht man nach dem Tabellenstand, dann sind die Gäste in der Favoritenstellung. Sie haben aus den vergangenen drei Partien zehn Punkte (zwei Siege, ein Unentschieden geholt) und stehen mit jetzt 17 Zählern auf dem dritten Platz.

Vater von Toni Kroos trainiert Gäste

Der Einzug ins Landespokal-Achtelfinale ist dem Greifswalder FC in der Vorwoche auch eindrucksvoll geglückt. Die Hürde beim Landesligisten Neuenkirchen wurde locker genommen. Und das beeindruckend mit 9:0. Greifswalds Trainer Roland Kroos ist übrigens der Vater von Toni und Felix Kroos.

Die Altmärker haben in den vergangenen fünf Spiele jeweils ein Unentschieden erreicht. Mit jetzt neun Punkten sind sie Rangneunter.

Insgesamt haben die Stendaler noch eine Rechnung mit Greifswald offen. In der Vorsaison gewannen die Ostseestädter beide Spiele (in Greifswald 1:0 und in Stendal 3:2). Gerade gegen spielstarke Teams zeigten die Lok-Kicker zuletzt sehr gute Leistungen (2:2 TeBe oder 0:0 in Zehlendorf), so dass auch am Sonntag wieder eine anspruchvolle Partie zu erwarten ist. Personell sieht bei Lok nicht schlecht aus.

Kader ist vollzählig

Nach dem derzeitigen Stand ist alles an Deck. Tim Seidel-Holland, der im Urlaub war und leicht erkältet ist, steigt wieder ins Training ein. Aufpassen muss am Sonntag Tim Schaarschmidt, der schon vier gelbe Karten „gesammelt“ hat. Nils Breda bleibt mit seinem Bandscheiben-Problemen weiter außer Gefecht.

Am vergangenen Wochenende war Lok spielfrei und hat auch die Tage zur Regeneration genutzt. Derzeit wird aber wieder viermal die Woche trainiert.

„Wir haben zuletzt gegen TeBe und Zehlendorf etwas defensiver gespielt. Ich denke, das ist gegen einen starken Gegner wie Greifswald auch ein gutes Rezept“, sagte Loks Co-Trainer Philipp Görtz.

Die Lok-Fans der Waldseite werden am Sonntag mit einer Sammelbüchsenaktion im Stadion aktiv sein und bitten alle Fans und Zuschauer die Aktion „Einmal LOK immer LOK“ zu unterstützen. Nach den Vorkommnissen (Rassismus-Vorwürfe im Spiel gegen Charlottenburg) muss Lok 1000 Euro Strafe zahlen (Volksstimme berichtete). Mit dieser für die Fans einseitigen Auslegung waren sie nicht einverstanden.