Berlin l Für die Stendaler war es die Möglichkeit, endlich Punkte zu holen und sie waren auf einem guten Weg. Doch kurz vor Schluss drehten die Gegner auf.

Am Anfang verlief die Partie ruhig. In den ersten 15 Minuten waren wenig gute Chancen zu sehen. Die erste gute Möglichkeit bekamen die Strausberger in der 29. Minute. Doch Caga Aslan köpfte den Ball am Tor vorbei. Die zweite gute Chance kam erneut von Strausberg. Martin Kemter bekam den Ball von links und traf freistehend den rechten Außenpfosten. Drei Minuten später bekamen auch die Stendaler mal den Ball nach vorne. Johannes Mahrhold kam nach einem Eckball von Franz Erdmann nicht richtig an den Ball, brachte die Gegner aber trotzdem ins Schwitzen.

Die zweite Halbzeit fing für die Stendaler gut an. In der 48. Minute schaffte es die Stendaler Mannschaft Druck zu machen und Niclas Buschke verwandelte den Ball zum 0:1 - seinem dritten Saisontor. Und Stendal hielt diese Führung erstmal bei. In der 55. Minute parierte Loks Keeper Lukas Kycek einen Schuss Strausbergs souverän und verhinderte somit den Ausgleich. Mitte der zweiten Halbzeit kam es zu einem unschönen Zusammenstoß zwischen Stendals Vincent Kühn und dem Strausberger Torwart. Kühn blieb kurz verletzungsbedingt liegen, konnte aber glücklicherweise weiterspielen.

Zehn Minuten vor Schluss gelang es den Gastgebern, nach einer Vorlage Anton Hohlfelds und einem Schuss von Tino Istvanic, den Ausgleich zu holen. Während die Stendaler etwas geschockt durch diesen Ausgleich waren, fühlten sich die Strausberger umso gestärkter. Nur eine Minute später unterlief Stendals Marcel Werner ein Eigentor zum 2:1. Trotz aller Bemühungen Stendals, blieb das bis zum Schluss auch so. Nächste Woche geht es gegen den Charlottenburger FC Hertha 06. Vielleicht kann Lok ja endlich den Fluch brechen.

Der 1. FC Lok Stendal hat auch am vierten Saisontag keinen Punkt holen können. Im Moment befinden sie sich auf Platz 15 der Tabelle und sind noch drei Plätze vom sicheren Klassenerhalt entfernt. Jetzt heißt es, fürs nächste Spiel schnell in Führung zu gehen und diese dann auch bei zu behalten.

Tore: 0:1 Niclas Buschke (48.), 1:1 Tino Istvanic (80.), 2:1 Marcel Werner (81./ET)

FC Strausberg: Marvin Jäschke - Niclas Wittur, Tim Falk, Yannick Mastalerz, Caga Aslan, Martin Kemter (71. Dominik Tuchtenhagen), Anton Hohfield, Tino Istvanic (87. Pierre Voigt), Kenan Günaydin, Ilhan Sariboga, Yildirim Kaan Bektas

1.FC Lok Stendal: Lukas Kycek - Franz Erdmann (82. Tim Schaarschmidt), Philipp Groß, Niclas Buschke, Chris Kiesse Wete, Vincent Kühn, Johannes Mahrhold, Marcel Werner, Kevin Xavier Dagnet, Martin Krüger, Sebastian Hey

Schiedsrichter: Max Burda (Tom Channir, Helmut Husmann).