Stendal l 935 Zuschauer sahen am Sonnabend das Freundschaftsspiel zwischen dem 1. FC Lok Stendal und dem 1. FC Magdeburg. Der FCM gewann mit 6:1 Toren. Gewinner waren aber alle, die vor Ort waren und endlich wieder Fußball live erlebten.

Premiere für den FCM

Während die Stendaler in den vergangenen Wochen schon vor Publikum Testspiele und auch schon ein Punktspiel absolvierten, war es für den Club aus Magdeburg die lang ersehnte Premiere. Entsprechend viele FCM-Fans fanden den Weg ins Stendaler Hölzchen.

Die Freude war aber nicht nur bei den Magdeburger Fans groß, auch die Spieler und Trainer Thomas Hoßmang genossen es sichtlich, wieder vor Fans aufzulaufen.

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Großer Aufwand für Lok Stendal

Für die Stendaler Organisatoren war die Austragung mit großem Aufwand und einem gewissen Risiko verbunden. 1000 Zuschauer waren im Vorfeld genehmigt worden. 700 Karten gingen recht zügig im Vorverkauf weg.

Lok Stendal - 1. FC Magdeburg

Stendal (ds) l Impressionen vom Testspiel des 1. FC Madgeburg bei Lok Stendal. Dabei behielt der Drittligist klar die Oberhand.

  • Häufig waren die Magdeburger einen Schritt schneller - wie in diesem Fall Routinier Jürgen Gjasula. Foto: Thomas Wartmann

    Häufig waren die Magdeburger einen Schritt schneller - wie in diesem Fall Routinier Jür...

  • Zahlreiche FCM-Fans unterstützten ihr Team in Stendal. Foto: Thomas Wartmann

    Zahlreiche FCM-Fans unterstützten ihr Team in Stendal. Foto: Thomas Wartmann

  • Impressionen vom Testspiel zwischen Lok Stendal und dem 1. FC Magdeburg. Foto: Thomas Wartmann

    Impressionen vom Testspiel zwischen Lok Stendal und dem 1. FC Magdeburg. Foto: Thomas Wartmann

  • Impressionen vom Testspiel zwischen Lok Stendal und dem 1. FC Magdeburg. Foto: Thomas Wartmann

    Impressionen vom Testspiel zwischen Lok Stendal und dem 1. FC Magdeburg. Foto: Thomas Wartmann

  • Impressionen vom Testspiel zwischen Lok Stendal und dem 1. FC Magdeburg. Foto: Thomas Wartmann

    Impressionen vom Testspiel zwischen Lok Stendal und dem 1. FC Magdeburg. Foto: Thomas Wartmann

  • Impressionen vom Testspiel zwischen Lok Stendal und dem 1. FC Magdeburg. Foto: Thomas Wartmann

    Impressionen vom Testspiel zwischen Lok Stendal und dem 1. FC Magdeburg. Foto: Thomas Wartmann

  • Impressionen vom Testspiel zwischen Lok Stendal und dem 1. FC Magdeburg. Foto: Thomas Wartmann

    Impressionen vom Testspiel zwischen Lok Stendal und dem 1. FC Magdeburg. Foto: Thomas Wartmann

  • Impressionen vom Testspiel zwischen Lok Stendal und dem 1. FC Magdeburg. Foto: Thomas Wartmann

    Impressionen vom Testspiel zwischen Lok Stendal und dem 1. FC Magdeburg. Foto: Thomas Wartmann

  • Impressionen vom Testspiel zwischen Lok Stendal und dem 1. FC Magdeburg. Foto: Thomas Wartmann

    Impressionen vom Testspiel zwischen Lok Stendal und dem 1. FC Magdeburg. Foto: Thomas Wartmann

  • Impressionen vom Testspiel zwischen Lok Stendal und dem 1. FC Magdeburg. Foto: Thomas Wartmann

    Impressionen vom Testspiel zwischen Lok Stendal und dem 1. FC Magdeburg. Foto: Thomas Wartmann

Zu diesem Zeitpunkt stand aber wegen des einen Corona-Falls in Magdeburg noch nicht fest, ob das Spiel überhaupt stattfinden würde.

In Stendal trieben die Lok-Verantwortlichen die Vorbereitungen also mit dem Risiko voran, dass sie am Ende mit toller Vorbereitung aber leerem Stadion dastehen würden.

Fast 1000 Zuschauer im Hölzchen

Am Ende gab es aus Magdebburg Entwarnung und das Spiel durfte stattfinden. Die Stendaler wurden dann für ihre Mühen und Risikobereitschaft mit einem tollen Fußballfest mit fast 1000 Zuschauern bei bestem Wetter belohnt.

Dass die Stendaler Lok in der zweiten Halbzeit dagegen halten konnte und sogar noch einen Treffer machte, war das Sahnehäubchen auf dem Fußball-Nachmittag.

Hoffnung für Lok-Fans

Die zweite Halbzeit war aus sportlicher Sicht auch die, die Hoffnung bei den Stendaler Fans verbreitete. Waren die Stendaler in der ersten Halbzeit nahezu chancenlos, änderte sich das in Halbzeit zwei deutlich.

In den ersten Minuten hielt der eingewechselte Bryan Giebichenstein im Stendaler Tor seiner Elf den Rücken frei. Beim etwas glücklichen Handelfmetertor für den FCM wenig später war er dann machtlos. Doch da war schon zu sehen, dass Lok kaum noch Chancen zuließ und selbst offensiv mehr Akzente setzte.

Mischung bei Lok Stendal stimmt

Das lag bestimmt nicht daran, dass der FCM von der ersten Halbzeit platt oder satt war. Der Club spielte mit einer komplett neuen zweiten Mannschaft. Scheinbar war die Mischung der Spieler bei Lok in der zweiten Halbzeit passiger. Junge Schnelligkeit und erfahrene Abgeklärtheit passten gut zueinander und führten zu Chancen.

Mit etwas mehr Fortune und Abgezocktheit hätten die Stendaler auch noch ein, zwei Tore mehr machen können. Dass es am Ende dazu nicht kam ist nicht schlimm. Bestenfalls haben sich die Stendaler die Treffer für das kommende Heimspiel am Sonntag gegen Torgelow aufgehoben. Die Nachricht, dass in Torgelow der Platz nicht bespielt werden kann und die Torgelower mit der Drehung der Partie einverstanden sind, kam kurz vor dem Spiel.

Zufriedene Gesichter

Zum Schlusspfiff gab es auf jeden Fall viele zufriedene Gesichter. Nach dem Spiel trafen sich beide Mannschaften zum gemeinsamen Essen in einem extra aufgebauten Zelt. Das war dann auch der Zeitpunkt, als sich die Verantwortlichen des 1. FC Lok Stendal etwas zurücklehnen konnten und sich über den Erfolg freuen durften.

Am Sonntag waren die Macher von Lok dann wieder auf dem Platz und bauten bis zum späten Nachmittag zurück.